Benefiz-Event an Haus Hehwerth
Lotte spielt ohne Grenzen

Lotte -

Der Schützenverein Halen hat am Sonntag beim „Spiel ohne Grenzen“ am Haus Hehwerth in Alt-Lotte den ersten Platz belegt. Nach sieben Spielrunden setzte sich das Team gegen die zehn Konkurrenten durch. Der Erlös der Benefizaktion kommt sozialen Zwecken in der Gemeinde zugute.

Dienstag, 13.09.2016, 17:09 Uhr

Im Eimertennis haben die Mannschaften zu Beginn des „Spiels ohne Grenzen“ ihr Können unter Beweis gestellt.
Im Eimertennis haben die Mannschaften zu Beginn des „Spiels ohne Grenzen“ ihr Können unter Beweis gestellt. Foto: Ulrich Eckseler

Seit 1972 gibt es das „Spiel ohne Grenzen“ in Lotte . Ursprünglich begann die Veranstaltung als Fußballturnier , entwickelte sich dann jedoch zu einem Spieleparcours. Organisiert wurde die Aktion vom TuS Lotte unter der Leitung von Günter Fischer und dem Gemeindesportverband. Zusammen mit Bürgermeister Rainer Lammers eröffnete dieser die Veranstaltung. Ziel sei es, so Fischer, das Miteinander unter den Vereinen zu fördern, das Gemeindeleben zu stärken und soziale Projekte zu unterstützen.

In insgesamt sechs Disziplinen bewiesen die rund 65 Teilnehmer ihr Können. Beim Eimertennis galt es, mittels einer Bratpfanne, dem Teampartner einen Tennisball zuzuschießen. Mit einem Eimer musste der Mannschaftskollege möglichst viele Bälle auffangen. Dabei waren gutes Timing, sportlicher Einsatz und Nehmerqualitäten gefragt, denn es konnte auch schon mal vorkommen, dass die gelbe Filzkugel beim Versuch, sie aufzufangen, vom Eimerrand an den Kopf flog.

Für eine willkommene Abkühlung bei warmen Temperaturen sorgten die Spiele „Wasser auf Schlauch“ und die „Wasserschlange“. Zunächst mussten sich die Teilnehmer in einen großen Schwimmreifen stellen und ihn bis zum Oberkörper hinaufziehen. Auf dem Ring wurden Wasserbehälter platziert. Auf diese Weise galt es, eine bestimmte Wegstrecke zurückzulegen und dabei möglichst wenig Wasser zu verlieren.

Sehr zur Erheiterung trug dann auch das Spiel „Wasserschlange“ bei. Die Mitglieder eines Teams setzten sich hintereinander in eine Reihe. Jedes von ihnen erhielt einen Behälter. Das Behältnis des ersten Mitstreiters in der Reihe wurde mit Wasser gefüllt. Dieser hatte nun die Aufgabe, ohne hinzuschauen, das Wasser aus seinem Behälter in das des nächsten Teammitgliedes zu schütten. Die Mannschaft, die am Ende die meiste Flüssigkeit übrig behielt, hatte gewonnen. Schließlich stand auf dem Spielplan noch das Bogenschießen.

Unter den elf Mannschaften war auch eine Jugendgruppe aus Lottes französischer Partnerstadt Lys Lez Lannoy, die mit Ehrgeiz und Spaß ihr Bestes gab. Lammers freute sich zudem über die Teilnahme eines Teams von Flüchtlingen, die in der Gemeinde untergebracht sind. Er bezeichnete es als „gelebte Integration“.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4301523?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F177%2F4849613%2F4849617%2F
Nachrichten-Ticker