Ilona Ballmanns Abschied von der Bürener Regenbogenschule
Stärken und Grenzen der Kinder im Blick

Büren -

Einen bewegenden, herzlichen und fröhlichen Abschied erlebte Bürens ehemalige Schulleiterin Ilona Ballmann an „ihrer“ Regenbogenschule. In fast zehn Jahren hat sie dort viele Spuren hinterlassen und Freundschaften geschlossen.

Mittwoch, 21.09.2016, 19:09 Uhr

Regenbogenbunt dankten die ehemaligen Eltern (von links) Cornelia Quägwer Björn Drossel, Ilona Ballmann ebenso wie Axel Kreutzer und Markus Hövels.
Regenbogenbunt dankten die ehemaligen Eltern (von links) Cornelia Quägwer Björn Drossel, Ilona Ballmann ebenso wie Axel Kreutzer und Markus Hövels. Foto: Ursula Holtgrewe

Die Tätigkeit an Grundschulen als Qualitätsprüferin für Schulen in NRW im Zuständigkeitsbereich der Bezirksregierung Münster hat Ilona Ballmann bereits aufgenommen. Wie sehr sie und zahlreiche Wegbegleiter sich auf den Termin in Büren gefreut hatten, zeigten die herzlichen Umarmungen bei der Begrüßung.

Ute Thomas , kommissarische Schulleiterin, moderierte gut gelaunt das Programm, das Wünsche und Überraschungen für die Ex-Schulleiterin beinhaltete. Besonders quirlige und musikalische Akzente setzte die 4a mit einem Regenbogen-Wunschlied auf Englisch. Weiterhin beeindruckte sie springlebendig mit einem Bänder-Tanz.

Bei allen Beiträgen kamen Sympathie für eine Lehrerin zum Ausdruck, für die das Wohl von Kindern und Eltern im Mittelpunkt stand.

Unter anderen wurde das offene Wesen, Verlässlichkeit, soziales Engagement, engagierte Beharrlichkeit, das Zugewandtsein und die Gabe des Zuhörenkönnens verschiedentlich betont.

„Du hast stets auf die Stärken und Grenzen der Kinder gesehen. Wir danken dir von Herzen für die zehn Jahre“, anerkannte Ute Thomas auch, dass Sport einen herausragenden Stellenwert im Schulalltag erreicht habe. „Die Gestaltung von Schule gelingt nur, wenn die Kinder beim Lehren und Lernen im Mittelpunkt sind“, zitierte Lottes Bürgermeister Rainer Lammers aus dem Bewerbungsschreiben für die Stelle als Schulleiterin. Und weiter eine Beurteilung aus dem Jahr 1999, als Ilona Ballmann stellvertretende Schulleiterin in Wersen war: „Die Leistungen übertreffen bei Weitem die Anforderungen.“

Lammers anerkannte Geleistetes von Leiterin und Kollegium, beispielsweise die Fertigstellung von Aula und Mensa. Ballmann sei stets gut gelaunt gewesen und habe mit optimistischer Lebenseinstellung viele neue Ideen umgesetzt.

Quasi als Beleg überreichte Axel Kreutzer ein Buch der Sporthochschule, in dem er Erfahrungen Ilona Ballmanns bei einer integrativen Klassenfahrt zusammengefasst hat. Elterngremien, Förderverein und ehemalige Eltern dankten gleichfalls, überraschten mit Geschenken und bedauerten den Weggang der Pädagogin.

Sie wiederum fand viele anerkennende Worte für alle Gremien, die sich für Schüler und Schule einsetzen. „Ich hatte schnell das Gefühl: Hier passe ich hin“, blickte sie zurück. Andererseits bedeuteten Veränderungen auch einen Wechsel der Blickrichtungen und Kontakte zu neuen Menschen, betonte Ilona Ballmann.

Und: Ja, sie vermisse Kinder und Schule. „Wenn ich das nicht vermissen würde, würde ich mich fragen müssen: Was habe ich hier eigentlich zehn Jahre lang gemacht?“ Dass sie immer willkommen ist, betonten alle – besonders der Lehrerchor in „Ilona ist nicht mehr da“. Er wünschte ihr alles Gute für die Zukunft.

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