Feiern wie die Bayern
Teilzeit-Bayern genießen Atmosphäre

Lotte -

Das Oktoberfest-Wochenende in Osterberg war ein voller Erfolg. Neuauflage 2017? Ja klar!

Montag, 17.10.2016, 19:10 Uhr

Auch in Norddeutschland gilt: Trachtenkleidung ist ein Muss in jedem Oktoberfestzelt.
Auch in Norddeutschland gilt: Trachtenkleidung ist ein Muss in jedem Oktoberfestzelt. Foto: Jannik Zeiser

Das Osterberger Oktoberfest erfreute sich auch in seiner fünften Auflage großer Beliebtheit. Die Gäste schätzten besonders die authentische bayrische Atmosphäre im blau-weißen Festzelt . Und das Gamsbart-Trio glänzte dazu. Kein Wunder also, dass Veranstalter Manfred Urban zufrieden war und ist. Nachbarn, Freunde und Vereine aus dem Umkreis hatten sich am Wochenende im großen Festzelt neben der Gaststätte „Zum Brook“ eingefunden.

Konkrete Zahlen nannte der Gastwirt nicht, gab aber zu verstehen, dass der Kartenverkauf für die fünfte Osterberger Wies’n-Gaudi im Vorfeld ebenso wie an der Abendkasse ein großer Erfolg war: „Wir haben volles Haus“, fasste Urban zusammen.

Was macht den besonderen Reiz des Osterberger Oktoberfestes aus? Besucher Markus Gans aus Gaste outete sich als enthusiastischer Oktoberfest-Fan und brachte es folgendermaßen auf den Punkt: „Für mich ist es das traditionellste Oktoberfest im Raum Osnabrück – es ist fast bayrischer als in Bayern !“ Es sei nicht ein Saufgelage in Trachten-Verkleidung, sondern ein echt bayrischer Abend mit Schunkelmusik, Weißbier und Schweinshaxe. „Die Bayern können eben feiern, das muss man ihnen lassen.“ Nur logisch also, dass die Norddeutschen das Erfolgsrezept kopieren.

Dass das Fest ein Erfolg war, ist wohl vor allem auch dem „Original Gamsbart Trio“ zu verdanken, dem bayrisch-österreichischem Stimmungsquartett. Seit jeher ein Bestandteil des Osterberger Festes sorgten es auch an diesem Festwochenende für Schlagermusik und Unterhaltung in bayrischem Dialekt.

Das kam auch bei den jüngeren Besuchern an, zu denen etwa die 23-jährige Christine Hackmann aus Lotte zählte. „Es ist was anderes als die üblichen Partys, und man muss dafür nicht bis nach München fahren“, erzählte sie.

Bis in die frühen Morgenstunden aßen, tranken, schunkelten und tanzten die norddeutschen Teilzeitbayern im Festzelt.

Bereits um 11 Uhr am darauffolgenden Sonntag eröffneten Manfred Urban und sein Team das Frühschoppen. Bei Sonnenschein und milden Temperaturen konnten die Gäste sogar den kleinen Biergarten neben dem Zelt nutzen. Drinnen verbreiteten, wie am Abend, die Gamsbartler gute Laune – diesmal vor etwas älterem Publikum, aber nicht weniger zünftigem.

Dass das Fest im nächsten Jahr in gleicher bewährter Form wiederholt wird, steht für die Veranstalter schon jetzt fest.

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