Selbsthilfegruppe
Selbsthilfegruppe Parkinson

Lotte -

Das Therapiezentrum „Dialog“ plant in Lotte eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die an Parkinson erkrankt sind. Eine erste Informationsveranstaltung ist für den kommenden Donnerstag in der Lotter Praxis an der Bahnhofstraße angesetzt.

Montag, 24.10.2016, 18:10 Uhr

Boxweltmeister Muhammad Ali war der wohl berühmteste Parkinson-Patient, bevor er am 4. Juni mit 74 Jahren der Krankheit erlag.
Boxweltmeister Muhammad Ali war der wohl berühmteste Parkinson-Patient, bevor er am 4. Juni mit 74 Jahren der Krankheit erlag. Foto: AFP

Parkinson , auch bekannt als Schüttellähmung, ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Krankheit könne verschiedene Formen annehmen, erklärt André Heermann , Ergotherapeut beim Therapiezentrum „Dialog“: Charakteristisch seien etwa ein kleinschrittiger Gang, eine gebeugte Körperhaltung und ein Zittern der Hände. Wichtiger Teil einer ergotherapeutischen Behandlung ist daher beispielsweise eine Gangschulung, damit Betroffene wieder mehr Sicherheit auf den Füßen zurückerlangen und um Stürzen vorzubeugen.

In ihrer Arbeit mit Betroffenen haben André Heermann und das Praxis-Team in jüngster Zeit immer häufiger erfahren, dass das Interesse an einer Selbsthilfegruppe durchaus groß ist. Die Idee dabei sei, über das reguläre Therapieangebot hinaus eine Anlaufstelle für Fragen und Austausch unter Betroffenen zu schaffen.

Details zu Inhalten und Ablauf stehen derzeit aber noch nicht fest. „Ob es einfach nur ein Treff zum Klönen wird oder ob darüber hinaus auch Angebote organisiert werden, ist noch völlig offen. Wir werden uns da nach den Wünschen und Vorstellungen der Teilnehmer richten“, so Heermann.

Zur Klärung solcher Fragen findet am Donnerstag, 27. Oktober, um 17 Uhr eine erstes Treffen zur Information über die geplante Selbsthilfegruppe statt. Treffpunkt ist die Praxis an der Bahnhofstraße 16 in Alt-Lotte . Irmel Wenzel von der Regionalgruppe Parkinson aus Ibbenbüren wird dort Fragen beantworten und von Erfahrungen berichten. Auch Angehörige von Erkrankten oder allgemein Interessierte seien dazu eingeladen, so André Heermann.

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