Lichterflohmarkt in Wersen
Große Resonanz bleibt aus

Wersen -

Gemütlich war es und für einen guten Zweck sowieso – aber ein wenig hat dem Lichterflohmarkt in der Hauptschule Wersen am Freitag das Publikum gefehlt, fanden sowohl Verkäufer als auch Veranstalter.

Montag, 07.11.2016, 10:11 Uhr

Großes Angebot, eher wenig Resonanz. Beim Lichterflohmarkt in Wersen fehlten dieses Mal die Besucher.
Großes Angebot, eher wenig Resonanz. Beim Lichterflohmarkt in Wersen fehlten dieses Mal die Besucher. Foto: Jannik Zeiser

43 Verkaufsstände mit Trödel, Kleidung, Weihnachtsdekoration und Spielsachen waren in der Aula und dem Eingangsbereich der Schule aufgebaut worden – recht viele also, wie die Veranstalter erfreut feststellten.

Alexandra Loreck, Lehrerin an der Gemeinschaftshauptschule, Schulsozialarbeiter Günter Büter und Robert Budde , Leiter des Wersener Jugendtreffs „Sit In“, hatten den Herbstflohmarkt zum dritten Mal organisiert. Zur Seite standen ihnen dabei Schüler aus der Schülervertretung und dem Schülercafé.

Die Erlöse aus der Veranstaltung werden an einen guten Zweck gehen, den die Organisatoren noch gemeinsam mit den Schülern bestimmen wollen. Ebenfalls für den guten Zweck hatte Grafikdesignerin Anja Windmann wieder das Plakat für die Ankündigung des Marktes gestaltet.

Neben den Standgebühren stellte auch das Café des Flohmarkts eine Einnahmequelle dar; hier verkauften die Schüler unter anderem Apfelsaft aus zuvor eigens gesammelten Äpfeln. „100 Prozent biologisch also“, wie Günter Büter hervorhob. Auch in den nächsten Tagen könne man den übrigen Apfelsaft noch käuflich erwerben, etwa im Jugendtreff „Sit In“, fügte Robert Budde hinzu.

Doch obwohl der Flohmarkt in dieser Hinsicht ein voller Erfolg war, hätten sich Organisatoren und Verkäufer über ein wenig mehr Kundschaft gefreut. „In den vergangenen Jahren war mehr los“, waren sich die drei sicher. Auch Martin Fischer, der mit seinen Kindern Hannah und Fynn-Lucas hinter dem Verkaufstisch stand, bemerkte die geringe Resonanz . Seine Tochter zeigte sich dennoch zufrieden und zählte auf, was sie bereits verkauft hatte: „Eine Badetasche, ein Puppenbett und ein Spielzeugschloss.“

„Nächstes Jahr versuchen wir es mit Trachtenkleidung, vielleicht ist das ein Besuchermagnet“, scherzte Büter in Anspielung auf die allseits erfolgreiche Oktoberfestsaison.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4418537?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F177%2F4849613%2F4849615%2F
Zwei Tote nach Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge
Unfall auf B 54: Zwei Tote nach Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge
Nachrichten-Ticker