Diskussion um zwei Standplätze in Lotte
Wohin mit den Ladesäulen ?

Lotte -

Zukünftig wird es Ladesäulen für E-Fahrzeuge in Lotte geben. Gestartet wird an zwei Standorten. Wo genau diese sein werden, ist jedoch noch unklar.

Dienstag, 14.03.2017, 13:03 Uhr

Zwei Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sollen in der Gemeinde Lotte aufgestellt werden. Über die Standorte ist noch nicht entschieden.
Zwei Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sollen in der Gemeinde Lotte aufgestellt werden. Über die Standorte ist noch nicht entschieden. Foto: dpa

Im Dezember vergangenen Jahres sahen die Planungen noch so aus: Nur eine E-Ladesäule sollte in 2017 innerhalb der Gemeinde aufgestellt werden. 10 000 Euro stellte die Politik dafür in den Gemeindehaushalt ein. Während die Verwaltung die Realisierung des Projektes prüfte, ergab sich die Möglichkeit, ein Gemeinschaftsprojekt mit den Stadtwerken Tecklenburger Land in Sachen E-Ladesäulen auf die Beine zustellen.

„Die Wirtschaftsplanung der Stadtwerke sieht im Rahmen eines bundesweiten Stadtwerke-Verbund-Projektes die Errichtung von zwei Ladesäulen in Lotte vor“, erklärte Marc-Philipp Nikolay , Klimaschutzmanager der Gemeinde.

Eine Ladesäule werde dabei voll von den Stadtwerken finanziert, bei der zweiten müsse Lotte als Kofinanzierer einsteigen und die Investitionskosten von etwa 10 000 Euro übernehmen.

„Wir präferieren, in Absprache mit den Stadtwerken, die Ladesäulen auf dem Lys-lez-Lannoy-Platz in Alt-Lotte und auf dem Rathausplatz in Wersen aufzustellen“, so Nikolay. Er begründete diese Platzwahl vor allem mit einem erhofften Marketingeffekt. „Die Referenzwirkung steht an diesen Orten mehr im Fokus als die Frequentierung“, sagte er.

Damit waren die Ausschussmitglieder jedoch nicht einverstanden. Sie forderten die Verwaltung auf, auch andere Standorte in Betracht zu ziehen und eine Prioritätenliste zu erstellen. Diese solle beinhalten, an welchen Stellen im Ort E-Ladesäulen vorrangig benötigt werden und an welchen Orten sukzessive in den kommenden Jahren nachgerüstet werden könnte.

Interfraktionell weollen die Politiker dann die Notwendigkeiten besprechen, um in einer nächsten Ausschusssitzung über die ersten zwei Standorte entscheiden zu können.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4702285?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F177%2F4849609%2F4849610%2F
Auch im Münsterland werden Unternehmen tagtäglich attackiert
Die Cyberkriminalität nimmt deutlich zu – und sie betrifft auch kleine Mittelständler im Münsterland.
Nachrichten-Ticker