Seniorenhilfe Lotte/Westerkappeln
Seniorenhilfe auf gutem Weg

Lotte/WEsterkappeln -

Überaus erfreulich ist die Entwicklung der „Seniorenhilfe Hand in Hand Lotte/Westerkappeln“. Von steigenden Mitgliederzahlen und Hilfseinsätzen erfuhren die Mitglieder bei der Jahresversammlung.

Dienstag, 04.04.2017, 17:04 Uhr

Zeigten sich erfreut über das Geschäftsjahr der Seniorenhilfe: Michael Beckmann, Doris Hohenberger, Manfred Illmann, Dieter-Joachim Srock, Achim Jacob, Gisela Klekamp-Lange, Dorothea Mönninghoff und Friedel Glüder (von links).
Zeigten sich erfreut über das Geschäftsjahr der Seniorenhilfe: Michael Beckmann, Doris Hohenberger, Manfred Illmann, Dieter-Joachim Srock, Achim Jacob, Gisela Klekamp-Lange, Dorothea Mönninghoff und Friedel Glüder (von links). Foto: Ursula Holtgrewe

Erfreulich gut war auch die Mitgliederresonanz in Wersens Gemeinschaftshauptschule/Gesamtschule. Eingangs begrüßte der Vorsitzende Achim Jacob auch Dieter-Joachim Srock, Fördermitglied der Seniorenhilfe und Geschäftsführer des Stiftungsrats der Bürgerstiftung Lotte .

„Die Bürgerstiftung hat uns mit einer Spende tatkräftig unterstützt während der Startphase“, blickte Jacob auf die Zeit zurück, als finanzielle Unterstützung dringend erforderlich war. Weiterhin dankte er allen anderen Spendern, „die dazu beigetragen haben, dass sich unsere finanzielle Situation entspannt hat“.

Erfreulich für die Seniorenhilfe war zudem, dass Srock symbolisch weitere 700 Euro überreichte. Der Erlös stammte aus der kulinarischen Aktion „25x25“, einem Benefizmenü, dessen Überschuss gemeinnützige Zwecke in der Gemeinde fördert.

Hatten sich die Mitgliederzahlen im ersten Geschäftsjahr bis zum 31. Dezember seit der Gründung auf 78 verdoppelt, waren es am 31. März bereits 97. Nun ist die Seniorenhilfe gespannt, wer die 100. Mitgliedschaft unterzeichnet.

Steigend sind auch die Hilfsaufträge in Lotte und Westerkappeln , seit der Verein im August 2016 aktiv wurde. Bis zum 31. Dezember waren es 21 Einsätze, in den ersten vier Monaten in diesem Jahr bereits 48 – eine beeindruckende Bilanz. Gleichwohl berichtete sie, dass nicht alle Anträge auf Hilfestellungen bei Gartenarbeiten umgesetzt werden. „Es ging um Radikalkuren in großen Gärten. Wir haben auch einige ablehnen müssen, um örtlichen Anbietern nichts wegzunehmen. Derartige Einsätze können und wollen wir nicht leisten“, betonte sie.

Doris Hohenberger beschrieb, welche Kleinhilfen Hand in Hand geleistet werden: Dübel anbohren, Bilder aufhängen, Betten beziehen, Tiere, Pflanzen, Postkasten in Abwesenheit versorgen und ähnliche Unterstützungen.

Sehr nachgefragt sind von Beginn an Fahrten von Personen und Begleitung zu Ärzten, Behörden, Einkaufen oder kurzzeitige Entlastung von pflegenden Personen.

Die Koordinatorin betonte zudem, dass Telefonate für Aufträge aus beiden Gemeinden an die Seniorenhilfe ausschließlich auf die Handynummer ✆ 0152 2759 3423 erfolgen müssen. „Die Helfer werden von uns aus eingesetzt. Dabei versuchen wir, Einsätze möglichst gleich und ortsnah zu verteilen. Wenn Sie ohne unser Wissen untereinander etwas ausmachen, bekommt der Helfer kein Geld, weil er nicht versichert war“, hob Doris Hohenberger heraus.

Der Kassenbericht Gisela Klekamp-Langes wies ein kleines dreistelliges Plus aus als Beweis für maßvolles Wirtschaften des jungen Vereins.

Den Wirtschaftsplan für 2017 legte Schriftführerin Friedel Glüder vor. Erwartet wird ein erfreuliches Plus, das dem Verein ein wenig mehr finanzielle Luft verschaffen könnte.

Damit der Verein langfristig tätig werden kann, betonte Achim Jacob: „Unser Ziel ist es, vor allem junge Mitglieder zu gewinnen, damit die älteren, wenn sie selbst hilfedürftig werden, auch Hilfe bekommen können.“

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