Von Martin Schulz bis Thomas Oppermann
Westerkappelner SPD-Mitglieder treffen Polit-Prominenz in Berlin

Westerkappeln/Tecklenburger Land -

Die SPD Westerkappeln hat mit einigen Genossen aus den Nachbargemeinden vier Tage in der Bundeshauptstadt verbracht. Dort lief der Reisegruppe alles über den Weg, was an Polit-Prominenz Rang und Namen hat.

Freitag, 07.07.2017, 16:07 Uhr

Im Berliner Reichstag gab es für die Reisegruppe aus dem Tecklenburger Land auch eine Begegnung mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Coße (vorne links)
Im Berliner Reichstag gab es für die Reisegruppe aus dem Tecklenburger Land auch eine Begegnung mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Coße (vorne links) Foto: SPD

„Berlin ist immer eine Reise wert“ – das dachte sich wohl auch der SPD-Ortsverein Westerkappeln. Vorsitzende Ulla Kropf hatte deshalb eine die viertägige Reise und das Programm organisiert. Dazu gehörten laut Mitteilung als „Highlight“ auch ein Besuch des Reichstags und des hiesigen Bundestagsabgeordneten Jürgen Coße bei seiner Arbeit im Bundestag .

„Besonders spannend war für uns, dass wir ausgerechnet an dem Tag im Bundestag waren und wir hautnah miterleben konnten, als über die „Ehe für alle“ abgestimmt wurde. Das war natürlich ein absoluter Glücksfall“, wird ein Ibbenbürener Genosse in der SPD-Mitteilung zitiert.

Alles, was an Polit-Prominenz Rang und Namen hatte – von welcher Partei auch immer – sei vertreten gewesen den Besuchern aus Westerkappeln, Velpe, Ibbenbüren, Wersen und Mettingen über den Weg gelaufen. „Das war schon irgendwie spannend und auch ein wenig aufregend. Menschen, die man sonst nur aus den Medien kennt, wie beispielsweise Martin Schulz , Thomas Oppermann oder Gesine Schwan so nahe zu kommen und in ihrem politischen Alltagsgeschäft zu erleben“, schreibt Ulla Kropf.

Bei seinem Treffen mit den Besuchern aus seinem Wahlbezirk berichtete Coße anschließend über seine erst relativ kurze Zeit – seit September 2016 – als Mitglied des Bundestags und stellte sich den Fragen seiner Gäste. Die kommende Bundestagswahl im September präge natürlich jetzt schon seine Arbeit und sei das beherrschende Thema.

Die 44 Besucher aus dem Tecklenburger Land hatten ihr Kultur- und historisches Informationsprogramm aber schon auf der Hinfahrt nach Berlin begonnen und sich die Gedenkstätte Marienborn angeschaut. „Besonders spannend waren die Einblicke in die früheren Einreisepraktiken mit aufwendigen Kontrollen und mit welchem Aufwand das alles betrieben wurde“, erzählt Ellen Stalljohann. Vieles habe man sich kaum vorstellen oder nachvollziehen können. Stalljohann: „Mir lief noch nachträglich ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich an Reisen zurückdachte, die ich in die damaligen Ostblockstaaten oder nach Ostberlin unternommen habe.“

Weil sich in diesem Jahr der Todestag von Willy Brandt zum 25. Mal jährt, nahm die Gruppe dieses historische Datum zum Anlass, das „Forum Willy Brandt Berlin“ zu besichtigen. Dort bekamen die Teilnehmer einen ausführlichen Einblick in Brandts Leben und Wirken bis zum Fall der Mauer, an dessen Zustandekommen er und Egon Bahr sehr großen Anteil hatten.

„Den Abschluss unserer Fahrt bildete schon traditionsgemäß der Besuch des Ehrengrabes von Willy Brandt auf dem Zehlendorfer Waldfriedhof“, sagte Kropf.

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