Trunkenheit am Steuer, Körperverletzung, Widerstand gegen die Staatsgewalt
Rowdy hält Polizei in Atem

Lotte/Ibbenbüren -

Gefährliches Fahrmanöver, Trunkenheit am Steuer, Randale, Beleidigung, Körperverletzung, Besitz von Rauschgift, Widerstand gegen die Staatsgewalt: Der 40-jährige Mann, den die Polizei am Montag gleich zwei Mal aufgriff, muss sich wohl gleich wegen mehrerer Delikte verantworten.

Dienstag, 15.01.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 15.01.2019, 18:07 Uhr
Gleich zwei Mal nahm die Polizei einen 44-jährigen Mann, der erstmals auffiel, als er am Lotter Kreuz mit seinem Auto einen Polizeibeamten schnitt.
Gleich zwei Mal nahm die Polizei einen 44-jährigen Mann, der erstmals auffiel, als er am Lotter Kreuz mit seinem Auto einen Polizeibeamten schnitt. Foto: Birgitta Raulf

Erstmals fiel er an dem Tag gegen 13 Uhr auf, als er mit seinem Auto auf der Autobahn  30 im Baustellenbereich des Lotter Kreuzes den Wagen eines Polizeibeamten auf der Nebenspur derart schnitt, dass dieser eine Vollbremsung machen musste. Eine Polizeistreife der Wache Ibbenbüren habe den Verkehrsrowdy bald darauf auf der Münsterstraße in Ibbenbüren angehalten. Dabei stellten die Beamten nach eigenen Angaben einen deutlichen Alkoholgeruch bei dem Mann fest.

Im weiteren Verlauf des Geschehens wurde er offenbar immer renitenter. Zuerst habe er einer Polizistin das Alkoholtestgerät aus der Hand geschlagen, dann nach den Beamten geschlagen und getreten. Diese setzten Pfefferspray ein, was bei dem Mann jedoch zu keiner Reaktion geführt habe. Nur mit Mühe sei es gelungen, den 40-Jährigen festzuhalten, der immer wieder nach den Beamten getreten habe. Bei ihm sei zudem ein kleines Döschen gefunden worden, das Rauschgift enthielt.

Erneute Randale

Bei dem Einsatz wurden eine Beamtin und ein Beamter leicht verletzt. Dem 40-Jährigen wurden auf der Polizeiwache Blutproben entnommen. Da er über Schmerzen klagte, wurde er zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen 20.50 Uhr fiel der 40-Jährige erneut auf. Da randalierte er in einem Innenstadtlokal und sollte nunmehr in Gewahrsam genommen werden. Auf dem Gelände der Wache angekommen, riss er sich los und trat einen Polizisten. Zudem beleidigte er die Beamten. Zu guter Letzt habe er auch noch versucht, während der erneuten Blutprobenentnahme einem Arzt einen Kopfstoß zu versetzen.

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