Konzept für neuen Schulhofspielplatz in Büren vorgestellt
Geht‘s auch etwas günstiger ?

Lotte -

Die Kinder zu vielfältigen Formen der Bewegung motivieren soll der Spielplatz der Regenbogenschule Büren. Das Konzept für dessen Neugestaltung und der dafür vorgesehene Betrag von 110 000 Euro waren beherrschendes Diskussionsthema in der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Schulen., Sport, Soziales und Kultur (ASSSK) und des Bau- und Planungsausschusses (BPA) am Dienstag.

Mittwoch, 06.02.2019, 17:32 Uhr aktualisiert: 06.02.2019, 17:42 Uhr
Mit noch vielfältigeren, anspruchsvollen Bewegungsmöglichkeiten ausgestattet und grüner gestaltet werden soll der Spielplatz der Regenbogenschule Büren, der nach Unterrichtsschluss der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.
Mit noch vielfältigeren, anspruchsvollen Bewegungsmöglichkeiten ausgestattet und grüner gestaltet werden soll der Spielplatz der Regenbogenschule Büren, der nach Unterrichtsschluss der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Foto: Angelika Hitzke

Die Bramscher Landschaftsarchitektin Mirja Müller-Dams stellte die zusammen mit der kommissarischen Schulleiterin Ute Thomas erarbeitete Vorentwurfsplanung für den Spielplatz vor. „Frau Thomas hatte sich mehr Elemente zum Balancieren und für motorischen Anspruch gewünscht, aber auch Ruhezonen“, so die Planerin. Das vorhandene zentrale Spielelement soll nach dem Entwurf erweitert werden um einen Tunnel beziehungsweise eine Hängebrücke, die zu einem zweiten Turm und von dort hinunter zu einem kleinen Kletter- und Balancierparcours mit Hüpfpalisaden und Seillandschaft führt.

Mirja Müller-Dams und Ute Thomas wiesen auf Nachfrage darauf hin, dass für die Geräte nur Hartholz wie Eiche und Robinie verwendet werden. Damit sei eine Mindesthaltbarkeit von zehn Jahren garantiert. Die Geräte seien TÜV-abgenommen, DIN-Normen würden eingehalten. Jörg Stork vom Bauamt ergänzte, dass die Gemeinde bei jedem neuen Spielplatz eine externe Sicherheitsprüfung vornehmen lasse. „Das einzige Gerät, das wir sperren mussten, ist die Rutsche. Und die ist aus Stahl“, sagte Ute Thomas. Was allerdings nicht ganz richtig ist, denn die Wackelbrücke aus Gummimatten, so berichtete die Schulnachbarin Friedel Glüder, sei nach ihrer Beobachtung das am meisten genutzte Element gewesen, aber seit einem Dreivierteljahr gesperrt. Müller-Dams räumte ein, dass dies geschehen sei, weil es darauf bei Feuchtigkeit „mehrere Unfälle“ gegeben habe.

Thomas Schmitt und Friedel Glüder (Grüne) unterstrichen die zentrale Bedeutung des Spielplatzes für den Ortsteil Büren. Werner Schwentker (CDU) fand die Planung „ganz toll“ und und Thomas Giebel (SPD) „das Konzept schlüssig“. Beide störten sich aber am Kostenrahmen: „Wir haben gerade für ein Heidengeld den Schulhof gemacht. Wir haben nur eine Tasche, wo Geld drin ist“, sagte Giebel. Auf Schwentkers Frage nach Einsparmöglichkeiten oder Co-Finanzierung sagte die Landschaftsarchitektin, dass man einzelne Elemente zunächst zurückstellen könne, und verwies auf Möglichkeiten wie Sponsorenlauf und Mitmachkonzepte etwa bei der Bepflanzung: „Einsparen kann man immer.“

Ute Thomas unterstrich, dass ihr Kollegium die Planung begrüße, weil es dem pädagogischen Konzept und der Zielsetzung der Schule entspreche. Der Spielplatz sei zusammen mit dem Berliner Platz der Mittel- und Treffpunkt Bürens, der nicht für den zunehmenden Ganztagsbetrieb der Schule wichtig sei, sondern auch vom Kindergarten und abends von Jugendlichen genutzt werde. Die Kosten, darauf einigten sich die Fraktionen schnell, sollten aber auf 70 000 Euro gedeckelt werden. „Die Entwurfsplanung kann man modular gestalten“, unterstrich Jörg Stork vom Bauamt die Möglichkeit, nicht alles auf einmal umzusetzen.

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