A-1-Sperrung am Lotter Kreuz
Worauf Autofahrer achten müssen

Lotte/Osnabrück -

Wer am Wochenende mit dem Auto auf der A 1 in Höhe Lotter Kreuz unterwegs ist, muss womöglich mehr Zeit einplanen: Die Strecke wird von Freitagabend, 8. Februar, bis Montagmorgen, 11. Februar, abschnittsweise gesperrt. Worauf Autofahrer achten müssen – Fragen und Antworten.

Donnerstag, 07.02.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 07.02.2019, 20:23 Uhr
Dauerbaustelle Lotter Kreuz: Im Juli 2018 wurde die südliche Brückenplatte über die A1 aufgelegt. Ab heute werden die Teile für die nördliche Brücke verlegt. Die A1 am Lotter Kreuz wird dafür bis Montagmorgen gesperrt.Der Verkehr der A 1 wird ab Freitagbend bis Montagmorgen im Lotter Kreuz über die A 30 umgeleitet.
Dauerbaustelle Lotter Kreuz: Im Juli 2018 wurde die südliche Brückenplatte über die A1 aufgelegt. Ab heute werden die Teile für die nördliche Brücke verlegt. Die A1 am Lotter Kreuz wird dafür bis Montagmorgen gesperrt.Der Verkehr der A 1 wird ab Freitagbend bis Montagmorgen im Lotter Kreuz über die A 30 umgeleitet. Foto: Rekers

Die meistbefahrene Straße der Region Osnabrück macht vorübergehend dicht: Wie der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) mitteilte, soll die A1 am Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück wegen Bauarbeiten am Wochenende abschnittsweise gesperrt werden. Die wichtigsten Fragen im Überblick:

Weshalb ist die erneute Sperrung notwendig ?

Laut Nicole de Witt, Ableitungsleiterin Brückenbau bei Straßen.NRW, werden zum kommenden Wochenende elf Spannbeton-Fertigteile angeliefert. Diese Fertigbauteile sind Teil der Erneuerung des Zentralbauwerks der A-30-Brücke. „Jedes Element wird mit einem Kran angehoben und eingesetzt“, sagte de Witt. Das Einsetzen eines Fertigteils nehme rund anderthalb Stunden in Anspruch. Das macht eine Nettozeit von 16,5 Stunden.

Wieso dauert die Maßnahme dann insgesamt drei Tage ?

Der Einbau der Fertigteile ist nur ein Teil der Arbeit. Der höhere Zeitumfang resultiert aus dem Aufwand für die Verkehrssicherung. So müssten die Verkehrsführungen während der Maßnahmen stetig umgebaut werden, um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Außerdem kämen laut de Witt Entwässerungsarbeiten sowie An- und Abtransporte hinzu.

Wer ist an den Arbeiten beteiligt ?

Straßen.NRW hat die Arbeiten an zahlreiche externe Firmen vergeben. Beteiligt sind unter anderem Schwertransport-Unternehmen, Verkehrssicherer sowie die beauftragte Baufirma. De Witt schätzt, dass etwa 30 Personen während der Sperrung im Einsatz sind.

Wann wird gearbeitet ?

„Um die abschnittsweise Sperrung möglichst schnell über die Bühne zu bringen, sind die Arbeiter Tag und Nacht, also 24 Stunden, im Einsatz“, sagte die Planerin. Straßen.NRW hofft, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. „Wir sind optimistisch“, so de Witt. Die Wetterprognosen für das Wochenende seien gut.

Wie läuft die Sperrung ab ?

Die Verkehrssicherer beginnen am Freitag ab 17.45 Uhr mit der Sperrung der A1 in Fahrtrichtung Dortmund. Bis 18.15 Uhr kann die Spur noch einseitig befahren werden, anschließend müssen Autofahrer die Umleitung nutzen. Am Sonntag kann der Streckenabschnitt ab 6 Uhr wieder befahren werden. Dann folgt die Sperrung der anderen Straßenseite in Fahrtrichtung Bremen. Die Sperrung soll (Stand Donnerstag) bis Montag um 5 Uhr andauern.

  Foto: Nabrotzky

Von Freitag bis Sonntag: Autofahrer, die in Richtung Dortmund unterwegs sind, verlassen die A1 auf die A30 in Richtung Amsterdam. Dort fahren sie die A30 weiter bis zur nächsten Abfahrt Lotte. In Lotte wenden sie, fahren die A30 wieder zurück und biegen am Lotter Kreuz ab auf die A1 in Richtung Dortmund. Umweg: etwa sechs Kilometer.

Von Sonntag bis Montag: Autofahrer, die in Richtung Bremen unterwegs sind, verlassen die A1 auf die A30 in Richtung Hannover. Dort fahren sie die A30 weiter bis zur nächsten Abfahrt Hasbergen. In Hasbergen wenden sie, fahren die A30 wieder zurück und biegen am Lotter Kreuz ab auf die A1 in Richtung Bremen. Der Umweg beträgt etwa sieben Kilometer.

Womit müssen Autofahrer rechnen ?

Autofahrer müssen deutlich mehr Zeit einplanen. „Wir rechnen mit gewissen Rückstaus“, erklärte de Witt. Sie empfiehlt den Autofahrern „die Klassiker“: eine frühzeitige Anreise oder weiträumiges Umfahren der Baustelle.

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