Grundschule Alt-Lotte
Müllsammeln ist Schulaktion

Lotte -

Die Grundschule Alt-Lotte hat jetzt das Müllsammeln zu einer Schulaktion gemacht. Die Kinder wurden bei ihrer Arbeit von einigen Eltern unterstützt. Eine Wiederholung ist wahrscheinlich.

Dienstag, 09.04.2019, 11:06 Uhr aktualisiert: 09.04.2019, 15:36 Uhr
Trügerische Gegenlichtromantik: Doppeldaumen runter sind sich die Alt-Lotter Viertklässler einig, nachdem sie viel Müll am Spellhof gefunden haben.
Trügerische Gegenlichtromantik: Doppeldaumen runter sind sich die Alt-Lotter Viertklässler einig, nachdem sie viel Müll am Spellhof gefunden haben. Foto: Ursula Holtgrewe

Teils weite Wege in die Alt-Lotter Außenbereiche haben die Grundschüler bei einer schulinternen Müllsammelaktion zurückgelegt. Sie wurde zum generationenübergreifenden praktizierten Umweltschutz.

Das Besondere: Eltern ehemaliger Schüler hatten den umwelterzieherischen Frühjahrsputz in der Natur angeregt. „Sie haben auch die Greifer über den NABU organisiert“, berichtete die kommissarische Konrektorin Sabine Weichold , dass der Naturschutzbund Deutschland solche Aktionen unterstützt.

„Ausstaffiert“ mit viel Eifer, Handschuhen und Zutaten fürs gemeinsame Frühstück unterwegs zogen die Schüler bei Sonnenschein los. Im Sachkundeunterricht hatten sie schon einiges gelernt; beispielsweise, dass Zigarettenkippen nicht verrotten und wegen der Inhaltsstoffe giftig sind.

Während die jüngeren Jahrgangsstufen rund um Schule und nach dem Samstagsheimspiel der Sportfreunde am Stadion reichlich Kippen, Kronkorken und Kunststoffbecher aufhoben, machten sich die Drittklässler zum Hansaring und die Viertklässler zum Botterbusch auf. Volle Säcke hievten sie in die von einigen Eltern mitgebrachte Bollerwagen.

Am Botterbusch gehörten zu den Fundstücken der Umweltdetektive eine Autokunststoffblende, etliche Folienreste, ein blankes Auspuffendstück, Dosen, Zigarettenschachteln und andere nicht verrottende Kleinteile.

Beide Daumen nach unten hielt folglich auch Viertklässler Hüseyin. „Wir sammeln den Müll auf, damit die Umwelt sauber wird“, erklärte der junge Mann mit ernster Mine.

Bei der „Fahndung“ nach achtlos Weggeworfenem begleiteten die Viertklässler eine Großmutter und einige Eltern. „Wir müssen unsere Kinder beim Umweltschutz unterstützen“, kommentierte Robert Latt, warum er vor der Spätschicht seinen Sohn Marno begleitete. Bestätigt von der Ausbeute berichtete Sabine Weichold, dass diese Aktivitäten für den Umweltschutz von Schülern regelmäßig wiederholt werden sollen.

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