CJD-Kindertagesstätte Wersen
Weg vom „Container-Image“

Lotte -

Trotz Ostereiern und Schokolade, die von den Kindern am Wegesrand gefunden wurden: Zentrales Thema beim Spaziergang der CJD-Kita war die Frage nach dem Standort des Neubaus.

Mittwoch, 17.04.2019, 12:55 Uhr aktualisiert: 17.04.2019, 13:00 Uhr
Warm eingepackt, machten die Erzieherinnen, Kinder, Eltern und Großeltern der CJD-Kita einen Familienspaziergang, der mit Sonne und ein paar Schneeflocken garniert war.
Warm eingepackt, machten die Erzieherinnen, Kinder, Eltern und Großeltern der CJD-Kita einen Familienspaziergang, der mit Sonne und ein paar Schneeflocken garniert war. Foto: Erna Berg

Zum Familienvormittag hatten die Erzieherinnen der CJD-Kindertagesstätte in Wersen eingeladen. Der Ausflug in die Natur passte genau in ein Zeitfenster zwischen zwei Schneeschauern. Eingeladen zum Kennenlernen und waren die „alten“ und die „neuen“ Familien, deren Kinder schon oder ab Sommer den Kindergarten des Trägers „ Christliches Jugenddorfwerk Deutschland “ (CJD) besuchen.

Zurzeit betreuen acht Erzieherinnen drei Gruppen. Nach den Sommerferien kümmern sich zehn Erzieherinnen, eine Auszubildende und eine Praktikantin um 50 Kinder. Durch eine Änderung des Gruppentyps können mehr Kinder aufgenommen werden als bisher. „Es werden dann zwei Gruppen für Kinder von zwei bis sechs Jahren und eine Gruppe für die Kleinen bis drei Jahren gebildet“, berichtete Einrichtungsleiterin Réka Determann .

Mittlerweile hätten sich die Kinder gut eingelebt, Routine kehrte in den Alltag ein, die Kinder kämen gerne, und die Rückmeldungen von Eltern seien positiv. „Unsere Aktionen werden gut angenommen“, sagte Determann. Ab Mai wird ein Elterncafé am ersten Montag im Monat ab 15 Uhr angeboten. „Da können sich die Eltern dann zum Austausch im Kindergarten bei Kaffee und Gebäck treffen.“ Außerdem hätten die Eltern einen Stammtisch organisiert.

Ein Wunsch der Einrichtungsleiterin ist, dass man von dem negativ behafteten Namen „Container-Kita“ wegkomme und die Bürger „mal das Positive sehen. Dass wir vieles machen, um mit den Familien zusammenzuarbeiten. Hand in Hand.“ Gedanken machten sich die Eltern über den endgültigen Standort des Kindergartens. Das wurde auch in Gesprächen mit Eltern beim Spaziergang entlang der Düte, des Golfplatzes und am Rande des Attersees deutlich.

Die dreijährige Sara geht seit August in den Kindergarten in Wersen „Hoher Esch“. Ihr Papa Sabahudin Skenderovic ist froh über diesen noch provisorischen Standort, wohnt die Familie doch in der Nähe der Kita. „Warum soll der endgültige Standort nicht hier sein nach so vielen Vorbereitungen? Und Platz ist auch genug vorhanden. Ein richtiger Bau ist wichtig, denn im Sommer war es zeitweise sehr warm in diesem Provisorium.“

Eine andere Familie hofft, dass in Büren gebaut wird. Die Eltern haben ihre zweite Tochter extra in diesem Kindergarten angemeldet, weil sie in Büren wohnen und in Osnabrück arbeiten.

Margarete Lersch von der Lotter Bauverwaltung äußerte sich dazu: „Die Verfügbarkeit von geeigneten Grundstücken für die Gemeinde Lotte gestaltet sich sehr schwierig. Wir sind aber guten Mutes, dass sich eine von den drei ins Auge gefassten Optionen verwirklichen lässt. Mehr kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht sagen.“

Zu weiteren Gesprächen hatten die Ausflügler im Anschluss an den Spaziergang noch reichlich Gelegenheit, denn die Kleinen entdeckten Osterüberraschungen aus Schokolade und Plätzchen plus heißem Kakao, Kaffee und frisch gebackenen Waffeln, deren Teig die Kinder hergestellt hatten.

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