Förderverein zieht Bilanz
Mühle Bohle lockt auch Touristen an

Lotte-Wersen -

Die Mühle Bohle in Lotte-Wersen hat sich zum touristischen Kleinod entwickelt. Zum Erfolg der Mühle Bohle haben viele Väter und Mütter beigetragen. Das wurde beim Jahrestreff des Fördervereins im historischen Mühlengebäude erneut deutlich.

Sonntag, 26.05.2019, 14:38 Uhr aktualisiert: 26.05.2019, 21:08 Uhr
Das Picknickkonzert an der Mühle Bohle ist das nächste große Projekt für das Team um den Vorstand Werner Schwentker (von links), den zweiten Vorsitzenden Christian Thies, Bianca Kunze und Michael Böhme.
Das Picknickkonzert an der Mühle Bohle ist das nächste große Projekt für das Team um den Vorstand Werner Schwentker (von links), den zweiten Vorsitzenden Christian Thies, Bianca Kunze und Michael Böhme. Foto: Ursula Holtgrewe

Was sonst noch im Verein los war und ist, erfuhren die Mitglieder gleichfalls.

„Es fällt zunehmend schwerer, die Erhaltung der Mühle mit Auflagen des Denkmalschutzes ausschließlich ehrenamtlich auszuführen“, erklärte der Vorsitzende Werner Schwentker , weshalb der Verein dankbar sein könne, dass mit Marco Knapheide nun eine versierte handwerkliche Fachkraft dabei sei. Schwentkers Dank galt auch dem engagierten Mühlenteam.

Aufgrund erfolgreich gebündelter Kräfte gab es bei den Veranstaltungen erfreulich schwarze Zahlen. Kassierer Michael Böhme resümierte für 2018:

Lernort Mühle Bohle: 13 Gruppen mit rund 250 Schülern besuchten die Mühle und vertieften ihr Wissen. Die Regenbogenschule Büren ist mittlerweile Vereinsmitglied. Wilhelm Schröder, Pädagoge im Unruhestand, kann inzwischen erfreulich viele Unterstützer bei Schülerbesuchen ansprechen.

Mühlenführungen: „Die Mühle ist ein touristisches Kleinod geworden, das als Ziel auf den Terminplänen der Institutionen im westfälischen und niedersächsischen Umland steht“, berichtete der Vorsitzende mit Stolz. Zudem schloss er den Wunsch an, dass es in der Gemeinde Lotte einen Natur- und Heimatführer geben sollte, der Besuchern auch die Mühle vorstellt.

Stautag/Mühlentag: „Die Tage haben sich bewährt und die Qualität der Veranstaltungen hat sich herumgesprochen. Unser Konzept kommt bei den Besuchern an“, lobte Schwentker auch dabei gelungene Teamarbeit.

Gleichwohl gibt es im Vorstand immer Überlegungen, was verbessert werden kann. Weil beim Abwaschen viele Kräfte gebunden werden, kündigte Veranstaltungsmanagerin Renate Schwentker an: „Wir versuchen es beim Mühlentag am 10. Juni erstmals mit einem geliehenen Spülmobil.“ Ziel sei es, Kunststoffmüll zu vermeiden. Nur noch wenige Karten gibt es noch für das Picknickkonzert, das am 17. August mit beschwingten Ohrwürmern zum Motto „Wien, du Stadt meiner Träume“ zu einer musikalischen Traumreise einlädt.

Schriftführerin Bianca Kunze informierte darüber, dass an zwei Stellen Förderanträge für den Verein vorliegen, Entscheidungen indes noch ausstehen. Zudem erfuhren die Mühlenvereinsmitglieder, dass unter anderem als nächstes die Restaurierung des Walzenstuhls ansteht, die mit 2500 Euro im Wirtschaftsplan veranschlagt wurde. „Das machen wir aber erst nach den Schülerveranstaltungen im Herbst“, stellte Werner Schwentker in Aussicht.

Aktuell stehe der 26. Deutsche Mühlentag am Pfingstmontag, 10. Juni, im Fokus der Vorbereitungen. Parallel dazu liefen auch die Planungen für das Picknickkonzert auf Hochtouren.

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