Ärger über Schulspielplatz in Büren
Aufsicht nicht zu gewährleisten

Lotte-Büren -

Am Mast des Bushaltestelle vor der Regenbogenschule in Büren weist neuerdings ein Schild darauf hin, dass der Spielplatz der Schule montags bis freitags bis 17 Uhr den Schülern der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) vorbehalten sei. Darüber regen sich einige Eltern auf.

Freitag, 14.06.2019, 19:00 Uhr
Der Spielplatz an der Regenbogenschule in Büren ist aus gutem Grund während der Schulzeiten den OGS-Kindern vorbehalten.
Der Spielplatz an der Regenbogenschule in Büren ist aus gutem Grund während der Schulzeiten den OGS-Kindern vorbehalten. Foto: Edmund Lorey

Es gebe ja sonst keinen Spielplatz außer dem an der Straße Im Lau oben auf dem Bürener Berg. monieren sie. Das stimmt so nicht, denn es gibt außer den beiden Kindergarten-Spielplätzen und dem Im Lau im Ortsteil Büren auch noch den öffentlichen Spielplatz am Westfalenplatz zwischen Schlesischer Straße und Bergstraße sowie ein paar Spielgeräte im Bürgerpark. Am Wochenende und nach Schulschluss steht auch der gerade neu gestaltetete Spielplatz der Regenbogenschule allen Kindern, zur Verfügung.

Ute Thomas . kommissarische Leiterin der Regenbogenschule, und Petra Tepe , Hauptamtsleiterin der Gemeinde Lotte und allgemeine Vertreterin von Bürgermeister Rainer Lammers, erklären, warum seit Himmelfahrt das Schild tagsüber die Nutzung auf die Schüler beschränkt.

„Auf Bitte der OGS haben sich Politik und Verwaltung darauf geeinigt“, berichtet Petra Tepe, räumt aber ein, dass die Zeitangabe „bis 17 Uhr“ noch auf 16.30 Uhr und freitags entsprechend eher korrigiert werden muss. „Geben Sie uns etwas Zeit“, wirbt sie um Verständnis für den derzeit sehr beschäftigten Servicebetrieb, der das Schild so bald wie möglich austauschen wird.

Ute Thomas erläutert, dass bei mittlerweile 112 Kindern in der OGS die Aufsicht nicht mehr gewährleistet werden könne, wenn zusätzlich zu den Schülern noch ein ständiges Kommen und Gehen anderer Kinder auf dem Spielplatz herrscht. „Da ist es unmöglich, den Überblick zu behalten, wer zu den Schülern gehört, die zur Nachmittagsbetreuung wiederkommen und wer nicht“, beschreibt sie das Problem.

Betreuer und Lehrkräfte müssten nicht nur alles im Blick behalten, sondern sich auch um kleinere Verletzungen oder das Schlichten von Streitigkeiten kümmern. „Wir können dann auch nicht unser pädagogisches Konzept umsetzen“, nennt sie eine weiteren Grund für die eingeschränkte Spielplatznutzung für die Öffentlichkeit.

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