Kreissynode wählt am 1. Juli Superintendenten
André Ost ist einziger Bewerber

Tecklenburger Land -

André Ost will für weitere acht Jahre Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg bleiben. Vom Nominierungsausschuss ist er als einziger Kandidat für die Kreissynode am Montag, 1. Juli, in Ladbergen nominiert worden.

Dienstag, 18.06.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 19.06.2019, 13:52 Uhr
André Ost strebt am 1. Juli bei der Kreissynode die Wiederwahl als Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg an.
André Ost strebt am 1. Juli bei der Kreissynode die Wiederwahl als Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Tecklenburg an. Foto: Kreiskirchenamt

„Ich sehe unseren Kirchenkreis gut aufgestellt“, sagt André Ost zu seiner erneuten Kandidatur. „Es macht mir große Freude, mit den vielen kompetenten Kräften, die wir bei uns in Kirche und Diakonie haben, zusammenzuwirken.“ Die kommenden Jahre, davon ist er überzeugt, werden den Kirchenkreis und die Handelnden vor einige Herausforderungen stellen. Zum einen werde die Kirche, was die Zahl der Gemeindeglieder betreffe, kleiner. Hinzu kämen die sich rückläufig entwickelnden finanziellen Mittel, mit denen die Aufgaben bewältigt werden müssen.

Diesen „notwendigen Umbauprozess“ will der 54-jährige „an verantwortlicher Stelle gerne weiter mitgestalten“. Denn trotz dieser Herausforderungen „trägt uns eine Botschaft, die von Hoffnung und Vertrauen geprägt ist“, unterstreicht er.

Sollte André Ost wiedergewählt werden, würde seine zweite Amtszeit zunächst nur ein Jahr dauern. Das hängt nach Angaben des Kirchenkreises mit der Neukonstituierung des Kreissynodalvorstandes im Jahr 2012 nach den Presbyteriumswahlen. Die Kirchenordnung sieht vor, dass eine zweite Amtszeit eines Superintendenten an die Amtszeit des Kreissynodalvorstands (ebenfalls acht Jahre) gebunden wird.

Würde André Ost am 1. Julil wiedergewählt, wäre seine Amtszeit auf den Zeitraum bis zur Wahlsynode 2020 beschränkt. NAch den Presbyteriumswahlen im Frühjahr 2020 wird auf der darauf folgenden Kreissynode der Kreissynodalvorstand für acht Jahre neu gewählt. Danach muss erneut eine Wahl zur Besetzung der Superintendenten-Stelle durchgeführt werden. Die erste Amtszeit von André Ost endet am 10. November 2019.

Der Nominierungsausschuss des Kirchenkreises empfiehlt laut Pressemitteilung, bei der Synode am 1. Juli in Ladbergen den Kandidaten vorzustellen, die Gelegenheit zur Personaldebatte zu nutzen und in geheimer Wahl abzustimmen. Dadurch soll das Verfahren nicht unnötig verkompliziert und Ungewissheiten vorgebeugt werden. Für die Sommersynode 2020 empfiehlt der Nominierungsausschuss die Durchführung der Wahlhandlung ohne weitere Präsentation.

Der Synode ist es unbenommen, weitere Kandidatinnen oder Kandidaten zu benennen und zur Wahl zu stellen. Der Kreissynodalvorstand unterstützt die Empfehlung des Nominierungsausschusses, die Wahlen 2019 und 2020 miteinander zu verbinden und André Ost als einzigen Kandidaten zur Wiederwahl vorzuschlagen.

Die Kreissynode beginnt am 1. Juli um 10 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Ladbergen, Lenhartzweg 8-10. Zuvor findet ab 8.30 Uhr ein Abendmahlsgottesdienst in der evangelischen Kirche Ladbergen statt.

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