Positives Fazit der Alt-Lotter Grundschul-Lesementoren
Verstärkung gesucht

Lotte -

Jüngst saßen die Lesementoren der Alt-Lotter Grundschule beisammen und berichteten über kleine und große Erfolge ihrer Schützlinge. Anregungen und Tipps tauschten die Lehrer mit den ehrenamtlichen Leseförderern bei dem Treffen gleichfalls aus.

Freitag, 05.07.2019, 07:00 Uhr
In guten Händen ist die bunt gestaltete Leseförderung der Mentoren an der Alt-Lotter Grundschule. Wer mag, kann sich der Gruppe gern anschließen.
In guten Händen ist die bunt gestaltete Leseförderung der Mentoren an der Alt-Lotter Grundschule. Wer mag, kann sich der Gruppe gern anschließen. Foto: Ursula Holtgrewe

Beate und ich haben uns etwas überlegt: Es gibt so schöne Konzentrationsspiele für Kinder. Wir möchten gern einen Pool für uns Lesementoren anlegen, der im Leseförderraum für alle zugänglich ist.“ Mit diesen Worten wandte sich Jutta Hartmann – mit Lottes Büchereileiterin Beate Diesel Koordinatorin der Alt-Lotter Leseförderer – an die kommissarische Schulleiterin Magdalena Dassau und die kommissarische Konrektorin Sabine Weichold . Infrage kommen beispielsweise sogenannte Zehn-Minuten-Spiele wie das Silben-Mau-Mau, das wiederum zur Leseförderung passe und für zusätzliche Abwechslung sorge.

Die Lehrerinnen äußerten sich begeistert über die gute Idee. Magdalena Dassau dankte der Gruppe für Engagement und Flexibilität, sollte ein Kind mal nicht zur Förderung erscheinen. Sabine Weichold stieß auf Verständnis, als sie berichtete: „Manchmal haben wir hier so viel zu tun, dass es nicht klappt, bei Ihnen anzurufen und mitzuteilen, dass ein Kind nicht da ist.“

Die Lesementoren als längst unverzichtbarer Teil des Schullebens erhalten manche Einblicke in den Schüleralltag. Das bewog Gisela Siepmann zur Anerkennung: „Ich bin fasziniert von den Aktionen in der Schullaufbahn der Kinder wie den Winterzauber, das Kunstprojekt und das Zirkusprojekt.“ Eine solche Vielfalt erlebe sie bei ihren Enkeln nicht.

Sabine Weichold gab einen kleinen Einblick in die Vorbereitung auf eine Unterrichtsstunde: „Wir sagen beispielsweise im Kreis: ,Guten Morgen, liebes Knie‘ und heben jedes im Wechsel an.“ Das schule das Gleichgewicht, mache allen Spaß und bringe die kleinen grauen Zellen schon mal in Bewegung. In unterschiedlichen Stufen werde mit dem Bewegungsprogramm „Bildung kommt ins Gleichgewicht“ dieser bei Schülern zunehmend weniger ausgeprägte Sinn angeregt und gefestigt, erklärte die Pädagogin. Wissenschaftliche Studien belegten, dass mit regelmäßigem Training Lernfreude und Leistungsvermögen gesteigert würden.

Das Resümee über kleine und große Erfolge, über mehr oder weniger Motivation der Kinder mit Leseförderbedarf fiel dann gewohnt gemischt aus, grundsätzlich aber positiv. Nicht zuletzt, weil die Kinder mit Förderbedarf es genießen, dass sie einmal wöchentlich die ungeteilte Aufmerksamkeit eines Erwachsenen erhalten.

Leo Buschenhenke – derzeit einziger männlicher Unterstützer – warb: „Wir möchten gern auch Herren als Verstärkung.“ Lesementorin Elfriede Klusmann betonte: „Ich will einem Kind, das nicht so gut lesen kann, helfen.“ Vielfaches Nicken dokumentierte, dass sie für alle sprach.

Wer die Gruppe unterstützen möchte, kann sich während der Bücherei-Öffnungszeiten persönlich an Beate Diesel wenden oder Jutta Hartmann anrufen unter ✆  05404/950834.

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