Stadtwerke Tecklenburger Land
Eigenes Mitarbeiterteam wird aufgebaut

Tecklenburger Land -

Zum 1. Januar 2020 übernimmt die Netzgesellschaft der Stadtwerke Tecklenburger Land die Verantwortung für die Gasnetze in Westerkappeln, Lotte, Ibbenbüren, Mettingen, Recke, Hörstel und Hopsten, ein Jahr später folgen die Stromnetze. Pünktlich zum Start in die Eigenständigkeit wechseln insgesamt 38 Mitarbeiter aus den Häusern innogy und Stadtwerke Osnabrück an die Zechenstraße nach Ibbenbüren zum Stammsitz der SWTE Netz.

Montag, 22.07.2019, 07:00 Uhr
Noch kümmern sich diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Osnabrück aus um die kaufmännischen Belange der SWTE Netz. Im Januar beziehen sie und weitere Kollegen ihre Büros an der Zechenstraße in Ibbenbüren.
Noch kümmern sich diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Osnabrück aus um die kaufmännischen Belange der SWTE Netz. Im Januar beziehen sie und weitere Kollegen ihre Büros an der Zechenstraße in Ibbenbüren. Foto: SWTE

Sieben Kommunen, zwei strategische Partner – ein Stadtwerk. Das ist die Idee, auf deren Grundlage die Stadtwerke Tecklenburger Land (SWTE) gegründet worden sind. Seither hat sich im Unternehmen viel getan. Rund fünf Jahre nach den Unterschriften unter das entsprechende Vertragswerk steht für die Netzgesellschaft SWTE Netz GmbH & Co. KG ein weiterer Meilenstein an.

Zum 1. Januar 2020 übernimmt die Netzgesellschaft der Stadtwerke Tecklenburger Land die Verantwortung für die Gasnetze in Westerkappeln, Lotte, Ibbenbüren, Mettingen, Recke, Hörstel und Hopsten, ein Jahr später folgen die Stromnetze. „Seit langem bereiten wir uns auf diesen Schritt vor“, sagt Tobias Koch , Geschäftsführer der SWTE Netz. Ein Baustein sei der Aufbau des entsprechenden Mitarbeiterstamms.

Dabei spielten die strategischen Partner, die Stadtwerke Osnabrück AG und die innogy SE, eine wichtige Rolle. Sie hätten mitgeholfen, Teile der Mannschaft für die anstehenden kaufmännischen und technischen Aufgaben zu formieren. Pünktlich zum Start in die Eigenständigkeit sollen nach Angaben der SWTE zum 1. Januar 2020 insgesamt 38 Mitarbeiter aus den Häusern innogy und SWO an die Zechenstraße nach Ibbenbüren zum Stammsitz der SWTE Netz wechseln.

Hinzu kämen weitere Mitarbeiter, die im Laufe dieses Jahres von anderer Stelle in die Unternehmensgruppe der Stadtwerke Tecklenburger Land kommen oder bereits gekommen sind. „Dadurch können wir auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen, die mit den kaufmännischen und technischen Abläufen im Strom- und Gasnetzbetrieb vertraut ist”, sagt Tobias Koch.

Beispiel Technik: Das Strom- und Erdgasleitungsnetz im Tecklenburger Land kennen die insgesamt 25 Fachleute der Westnetz GmbH, die zum Jahresbeginn zur SWTE Netz wechseln, bestens. Viele von ihnen kümmern sich schon seit Jahren um den technischen Netzbetrieb. Auch die für die Netz-Planung und Dokumentation zuständigen Mitarbeiter wechseln zum Jahresanfang lediglich ihren Arbeitgeber. Ihre Aufgaben bleiben die gleichen.

Unter dem Dach der Stadtwerke Osnabrück AG hat sich laut Mitteilung ein Teil des Teams für die kaufmännischen Prozesse im Netzbetrieb formiert. Dazu gehören die Bereiche Energiedatenmanagement, Netzentgelte, Einspeisevergütungen und vieles mehr.

Das Datenvolumen, mit dem die SWTE Netz arbeitet, ist immens: Im Versorgungsgebiet leben 130 000 Einwohner, 30 000 Haushalte werden mit Strom versorgt, 21 000 mit Erdgas, es gibt 5800 Einspeiseanlagen wie Photovoltaik-Anlagen, Windräder und Biogasanlagen.

Hinzu kommt der Bereich der Trinkwasser- und Abwasserabrechnung, den die SWTE Netz als Dienstleister seit 2017 für den Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land und die sieben Stadtwerke-Kommunen übernommen hat. Die Rede ist hier von 32 000 Verbrauchsstellen.

Einer der zukünftigen SWTE-Netz-Mitarbeiter ist Karsten Huesmann, zuständig für das Energiedatenmanagement. „Es macht Spaß, am Aufbau eines neuen Stadtwerks mitzuwirken“, beschreibt er die Motivation, mit der die Kollegen im Einsatz sind.

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