Feuerwehreinsatz an Wersener Windkraftanlage
Wo Rauch war, war kein Feuer

Lotte-Halen -

Am Montagabend kurz nach 21 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr zu einem Kabelbrand am Gittermast der Windkraftanlage an der Halener Straße in Wersen aus. Verletzt wurde niemand.

Dienstag, 20.08.2019, 15:36 Uhr aktualisiert: 20.08.2019, 15:38 Uhr
Diese Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lotte warten auf Polizei und Energieversorger, nachdem sich der Qualm über dem Transformatorengehäuse (hinten, Mitte) unterm Masten der Windkraftanlage verzogen hat.
Diese Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lotte warten auf Polizei und Energieversorger, nachdem sich der Qualm über dem Transformatorengehäuse (hinten, Mitte) unterm Masten der Windkraftanlage verzogen hat. Foto: Ursula Holtgrewe

„Die Meldung kam ursprünglich von der Leitstelle Osnabrück, die dann die Kollegen in Rheine informiert hat, bevor dann unser Melder ging“, erklärte Lottes Gemeindebrandinspektor Marcus Prinz .

Mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften rückte der Löschzug Wersen aus zum höchsten Teil des Eschs, auf dem das Windrad steht. „Als wir eintrafen, haben wir noch eine Rauchentwicklung über dem Trafohaus gesehen“, berichtet Prinz. Der Rauch habe sich aber schnell verzogen.

Ein Teil der Feuerwehrleute und ein Fahrzeug kehrten wieder um, als klar war, dass es keinen größeren Brand zu löschen galt. Nun hieß es bei einsetzenden Regenschauern: Warten auf Polizei und Energieversorger. Der hatte den Schlüssel, um das Trafogehäuse zu öffnen.

Spektakuläres außer den erwarteten verschmorten Kabeln bot sich den Kräften nach dem Öffnen nicht. Vermutlich habe ein Kurzschluss zur Verschmorung geführt, die genaue Ursache blieb unklar. Vorsichtshalber kam noch die Wärmebildkamera zum Einsatz, um sicherzugehen, dass keine Glutnester zurückgeblieben waren. Gegen 22.45 Uhr war der Einsatz beendet.

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