Feuerwehrhaus Wersen: Einweihung jetzt am 22. November
Termin verschoben

Lotte-WErsen -

Jetzt ist es offiziell: Das umgebaute Feuerwehrgerätehaus in Wersen wird am Freitag, 22. November, ab 17 Uhr feierlich seiner Bestimmung übergeben. Das teilte Bürgermeister Rainer Lammers in der jüngsten Ratssitzung mit.

Montag, 14.10.2019, 16:40 Uhr aktualisiert: 14.10.2019, 17:38 Uhr
Bekommt noch den allerletzten Schliff: Das erweiterte Feuerwehrgerätehaus in Wersen wird am 22. November eingeweiht.
Bekommt noch den allerletzten Schliff: Das erweiterte Feuerwehrgerätehaus in Wersen wird am 22. November eingeweiht. Foto: Erna Berg

Ursprünglich sollte die Einweihung bereist jetzt im Oktober sein, aber die Termine für die Bauarbeiten seien überzogen worden. Lammers wies auch auf den Aktionstag der Regionalverkehr Münsterland (RVM) am 27. Oktober hin: „Da können Sie auf der Tecklenburger Nordbahnstrecke kostenlos von Büren nach Recke fahren.“

Auf halber Strecke liege der Haltepunkt „Kuckucksnest“, wo eine Info-Veranstaltung mit Ausstellung zur Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn (TNB) stattfinde. Die Wanderausstellung soll auch noch ins Lotter Rathaus in Wersen kommen. Der Trend gehe derzeit dahin, dass die TNB-Reaktivierung kommt, so Lammers.

Auch in Zukunft beschäftigen den Gemeinderat und seine Fachgremien noch einige Fragen und Anregungen aus dem Kreis der Kommunalpolitiker. So wollte CDU-Ratsherr Hartmut Meyer wissen, ob für den mit 500 000 Euro eigentlich für dieses Jahr geplanten Ausbau von Wirtschaftswegen, unter anderen Hunterorther Eschweg, noch Aussicht auf Förderung bestehe, ob vor einer möglichen TNB-Reaktivierung die Druckentwässerung am Wersener Bahnhof auf mögliche Lecks geprüft werde und ob Besitzern von Gebäuden mit mehr als vier Stockwerken, die keinen zweiten Rettungsweg nachweisen könnten, aus Brandschutzgründen die Genehmigung entzogen werden könne, weil die Gemeinde keine Drehleiter hat.

Bauamtsleiterin Astrid Hickmann verwies zum Thema Wirtschaftswegeausbau auf das erforderliche Bodengutachten, das unlängst eingegangen sei: „Wir sind in der Auswertung“, sagte sie und kündigte an, dass im kommenden Jahr ein Förderantrag für den nächsten Bewilligungszeitraum gestellte werde. Mit anderen Worten: Für dieses Jahr ist der Zug abgefahren.

Mit der Druckentwässerung habe es in dem Bereich in der Vergangenheit immer mal wieder Probleme gegeben. Vorbereitende Planungen laufen nach ihren Worten; geprüft würden dabei auch die Optimierungspotenziale von Pumpwerken und Leitungen.

Zum Thema Brandschutz und möglichem Erlöschen von Baugenehmigungen verwies Ordnungsamtsleiterin Esther Kleina-Metelerkamp darauf, dass hier das Kreisbaumamt federführend sei.

CDU-Ratsherr und Vize-Bürgermeister Christian Thies berichtete, dass es in der Elternschaft der AWO-Kita Halen „erhebliche Unruhe“ wegen baulicher Mängel gebe. So seien unter anderem Geräte auf dem Spielplatz gesperrt, weil sie nicht mehr sicher seien. Das Gebäude gehöre zwar der Gemeinde, aber die AWO sei laut Mietvertrag zuständig für die Beseitigung der Mängel, stellte der Bürgermeister klar. Am kommenden Dienstag finde ein Ortstermin mit der zuständigen AWO-Vertreterin aus Münster statt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7000551?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F177%2F
Nachrichten-Ticker