Provisorischer Kindergarten in Wersen muss erweitert werden
Vierte Gruppe ist „alternativlos“

Lotte-wersen -

Die vor zwei Jahren eröffnete provisorische Drei-Gruppen-Kita am Hohen Esch in Lotte muss um eine vierte Gruppe erweitert werden, weil sich der Neubau des auf fünf Gruppen ausgelegten Kindergartens bis 2021/22 verzögern wird. Der Ausschuss für Schulen, Sport, Soziales und Kultur gab einstimmig grünes Licht dafür, 86 000 Euro für die Verlängerung und Erweiterung der Übergangslösung einzuplanen.

Freitag, 29.11.2019, 17:44 Uhr
Für das Kita-Provisorium auf dem Hohen Esch muss eine weitere Container-Gruppe her.
Für das Kita-Provisorium auf dem Hohen Esch muss eine weitere Container-Gruppe her. Foto: Angelika Hitzke

„Der Bedarf wächst sogar noch“, unterstrich Hauptamtsleiterin Petra Tepe die vom Jugendamt aufgezeigte Notwendigkeit, eine vierte Gruppe in Mobilbauweise am Hohen Esch unterzubringen, bis der neue Fünf-Gruppen-Kindergarten in Trägerschaft des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD) fertiggestellt werden kann. Die baulichen Voraussetzungen für die Erweiterung um eine vierte Gruppe wurden bereits 2018 bei der Aufstellung der Container am Hohen Esch berücksichtigt.

Das Provisorium sollte eigentlich nur eine Zwischenlösung für zwei Jahre sein, bis der geplante Fünf-Gruppen-Kindergarten gebaut ist. Dass dieser voraussichtlich erst 2021/22 bezugsfertig sein wird, liegt an der langen Grundstückssuche: „Dem Träger CJD kann ein Grundstück zur Umsetzung des Vorhabens erst in 2020 angeboten werden“, heißt es in der Beschlussvorlage. Die Erweiterung am Übergangsstandort sei also „alternativlos“, so die allgemeine Vertreterin von Bürgermeister Rainer Lammers .

„Wir haben den Bedarf, wir haben die technischen und statischen Möglichkeiten. Das ist eine sinnvolle Lösung“, kommentierte SPD-Fraktionschef Thomas Giebel den Beschlussvorschlag, für die Errichtung der vierten Gruppe 86 000 Euro zur Verfügung zu stellen.

Für die CDU stimmte Friedhelm Lange zwar grundsätzlich zu, gab aber zu bedenken, dass die Kosten für ein Provisorium, also einen weiteren Container, „doch erheblich“ seien. Seine Frage, ob man die Kinder nicht auf die anderen Kitas in der Gemeinde verteilen könne, musste Tepe allerdings verneinen: Erstens seien alle Kitas voll, und zweitens habe der Träger einen Rechtsanspruch darauf, dass die bei ihm angemeldeten Kinder nicht auf andere Einrichtungen verteilt würden.

Auch Friedhelm Pösse (FDP) und Friedel Glüder (Grüne) stimmten daher zu. Wie Lange betonten sie jedoch, dass jetzt das Grundstück „mit ganz großer Eile“ zur Verfügung gestellt werden müsse: „Wir sind da auf einem guten Wege“, sagte dazu Bürgermeister Lammers.

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