Metelen
Rat konstituiert sich: Politiker demonstrieren Einigkeit

Dienstag, 03.11.2009, 15:24 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 03.11.2009, 15:24 Uhr

Metelen - Der neue Rat der Gemeinde legt ein ordentliches Tempo vor. Die Fraktionen hatten sich im Vorfeld so gut verständigt, dass die konstituierende Sitzung am Montagabend nach 40 Minuten passé war. Da war nicht nur Bürgermeister Helmut Brüning für die nächsten sechs Jahre als Verwaltungschef vereidigt, da waren auch alle Ausschüsse besetzt und die stellvertretenden Bürgermeister bestimmt: Bei einer Enthaltung einigten sich die Ratsmitglieder direkt im ersten Wahlgang auf Margret Hasken als erste Stellvertreterin und Dr. Ulrich Klisa als zweiten Stellvertreter, der damit gleich doppelten Grund zur Freude hatte, denn er feierte am Montag auch seinen 65. Geburtstag.

Eröffnet wurde die konstituierende Sitzung traditionell vom Altersvorsitzenden, der auch die Vereidigung des Bürgermeisters vornahm. Dieses Amt fiel Dr. Jürgen Schmitter zu. Seine Glückwünsche für Helmut Brüning verband er mit einem Spruch aus Ostfriesland . „,An Gottes Segen ist allen gelegen - ich glaube, den benötigen wir alle“, meinte Schmitter. Der Angesprochene griff den Gedanken auf und sagte: „Ich hätte mir gewünscht, dass er sich in den vergangenen Jahren ab und an mal öfter gezeigt hätte.“

An die Ratsmitglieder gewandt, betonte Brüning, dass die vor ihnen liegende Aufgabe nicht nur Freude und Freunde bringen werde, sondern bei ernsthafter Ausübung auch vielerlei Auseinandersetzungen. Gleichzeitig appellierte er an die Politiker aller Fraktionen: „Das grundsätzliche Ziel eint uns und macht Zusammenarbeit über die Parteigrenzen und persönlichen Ideen hinweg möglich. Wir wollen, dass es den Menschen in Metelen morgen besser geht als gestern.“ Dass es dabei auch Rückschläge geben wird, verhehlte der Verwaltungschef nicht. Aber: „Wir werden auch dann weiterarbeiten, dafür haben uns die Menschen gewählt.“

Als gutes Zeichen für die künftige Zusammenarbeit wertete er die Einigkeit bei der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister und der Besetzung der Ausschüsse. „Einfacher und gemeinsamer kann es nicht vonstatten gehen, das ist nicht in allen Orten der Fall“, betonte Brüning. Dass zwischenzweitlich die Filmmusik aus dem Western-Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ zu hören war, quittierte er mit einem Schmunzeln. Schließlich war das keine bewusste Inszenierung, sondern nur der Klingelton eines Handys.

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