Metelen
Vereine sind interessiert

Dienstag, 17.11.2009, 16:11 Uhr

Metelen - Ein Schmuckstück wird das Gebäude nicht mehr, vielmehr erregt es weiterhin die Gemüter. „Die Schwimmhalle gammelt vor sich hin“, klagte Hanne Sprey ( CDU ) am Montagabend im Bau- und Planungsausschuss und erkundigte sich nach einem Abrisstermin. Der stehe noch nicht fest, berichtete Bürgermeister Brüning, weil auch über eine Nachnutzung nachgedacht werde.

„Es gibt in Metelen zwei verschiedene Meinungen“, erklärte Brüning dem Gremium. Ein Teil der Bürger fordere den sofortigen Abriss. Es gebe aber auch die Idee, die Halle nachzunutzen bis klar sei, was aus dem Sportpark Metelen-Süd und der Hauptschule werde. Brüning: „Ich denke, in zwei Jahren werden wir wissen, wie unsere Schullandschaft aussehen wird, aber nicht eher.“ Was bis dahin mit dem ehemaligen Bad passieren könnte: Metelener Vereinen wollen den vorderen Teil des Gebäudes mit den Kabinen und Duschen nutzen und auch die anfallenden Kosten (Strom, Wasser) übernehmen. Ihre Anträge sollen bis zur nächsten Ratssitzung vorliegen, kündigte Brüning im Ausschuss an.

Derweil hat die Verwaltung auch Pläne für die Sanierung der Sporthalle an der Och- truper Straße entwickelt. Für diese Maßnahmen sollen die Fördermittel verwendet werden, die das Bundesumweltministerium für die Schwimmhalle in Aussicht gestellt hatte: Die Behörde übernähme 60 Prozent der energiebedingten Mehrkosten, um nachhaltige Sanierungen zu fördern. „Inzwischen wissen wir, was so eine Sanierung für die Schwimmhalle kosten würde“, sagte Brüning, „das ist eine stattliche Summe.“ Deshalb entwickelt die Verwaltung drei alternative Szenarien: eine Voll- und eine abgespeckte Sanierung sowie einen Neubau. Die Pläne sollen im Rahmen der Haushaltsberatungen vorgestellt werden.

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