Bruderschaft blickt voraus
Schritt für Schritt Richtung 2016

Metelen -

„Schaut man in die Geschichte unserer Bruderschaft, so hat es bei den Fabianen und Sebastianen früher sogar vier Versammlungen im Jahr gegeben. Wir kommen jetzt mit zweien auch ganz gut klar“, informierte der Vorsitzende Christian Ernsting am Samstagabend in der Gaststätte Brinkwirth. Und nachdem er die Anwesenden – darunter die Könige und Ehrenmitglieder – ordnungsgemäß zur Osterversammlung begrüßt hatte, ging es schon wieder um Geschichte.

Sonntag, 01.04.2012, 20:04 Uhr

Bruderschaft blickt voraus : Schritt für Schritt Richtung 2016
Der Vorsitzende Christian Ernsting (2.v.l.) und seine Vorstandskollegen sollen im kommenden Jahr Unterstützung durch einen Festausschuss erhalten. Foto: Martin Fahlbusch

Genauer gesagt um die Eintragungen ins Vereinsregister. Wer dort hineinschaut, entdeckt als Vorstände noch Heinz Tewes , Hans Tewes und Dr. Ulrich Klisa. Mithilfe der Rechtsanwaltskanzlei Wilp nimmt der momentane Vorstand die notwendige Aktualisierung derzeit beim Amtsgericht vor. Und wurde dabei von der amtliche Feststellung überrascht, dass in den Protokollen der letzten Zeit immer von einem Geschäftsführer die Rede gewesen sei. Die Beamten hatten festgestellt, dass die Satzung der Schützenbrüderschaft aber nur einen Schriftführer vorsieht.

„Sorry, Andreas (Helling; Anm. der Redaktion), wir mussten Dich degradieren“, bedauerte Christian Ernsting . Der Angesprochene trug es mit Fassung. „Wenn ich dann nicht noch als Sekretärin ende und Kaffee kochen muss, ist alles in Ordnung.“

Alles andere als in Ordnung war für die Versammlungsteilnehmer die nächste Nachricht der Bruderschaftsführung: Sauer stieß die Information auf, dass der Spielmanns- und Fanfarenzug Kolping Metelen seine Stundenlöhne für die Aktivitäten bei Vereinen drastisch erhöhen wird – aus Gründen, die er in einem Brief dargelegt hat. Dass Preissteigerungen nicht immer zu vermeiden seien, gestanden die Schützenbrüder zu. Doch fielen die Tariferhöhungen um ein Mehrfaches deutlicher aus als beispielsweise in der aktuellen Runde im Öffentlichen Dienst.

Um Geld ging es auch bei den Überlegungen zum an-stehenden Sommerfest. „Wenn wir das für die Öffentlichkeit attraktiv machen wollen, brauchen wir ein echtes Highlight“, wurde aus der Versammlung gefordert. Im Moment steht ein Wettsägen mit attraktiven Preisen in der Diskussion, an dem sich auch Nichtmitglieder und Gruppen außerhalb der Bruderschaft beteiligen könnten. Das ergäbe jedoch nur Sinn, wenn auch mehr Externe das Sommerfest besuchen würden.

Mit Vorsicht brachten die Schützen erste Überlegungen zur Feier des 425-jährigen Bestehens der Bruderschaft 2016 an. Schnell einigten sie sich darauf, ein Schützenfest in Betracht zu ziehen, das vom Zweijahresrhythmus abweichen würde. Wie groß die Feierlichkeiten ausfallen sollen, darüber waren sich die Diskutierenden noch nicht im Klaren. Wolle man beispielsweise einen großen Sternmarsch mit Gastvereinen auch aus der Umgebung veranstalten, dann müssten die Fabianer und Sebastianer bei den anstehenden Jubiläen von örtlichen und überörtlichen Schützenvereinen mit ordentlicher Mannschaftsstärke vertreten sein – so der Appell an alle Bruderschaftsmitglieder. Bei der nächsten Generalversammlung Anfang des kommenden Jahres soll ein Festausschuss zusammengestellt werden, der den Vorstand bei den vielen Arbeiten personell und inhaltlich unterstützt.

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