Rekultivierung der Metelener Heide
Kein Sonntagsspaziergang

Metelen -

Die Heide soll in Metelen wieder sprießen. Wenn auch in überschaubarer Größe. Auf einem rund 3000 Quadratmeter umfassenden Areal neben dem Parkplatz des ehemaligen Zooparks soll die Heide wachsen. Neben der dreieckigen Fläche hält sich die Projektgruppe, die am Donnerstag 20 Interessierten in der Gaststätte Elling das Vorhaben vorstellte, eine weitere Optionsfläche gegenüber dem Heidecafé offen.

Freitag, 16.11.2012, 19:11 Uhr

Rekultivierung der Metelener Heide : Kein Sonntagsspaziergang
Warb intensiv für die Mitarbeit am Heide-Projekt: Bürgermeister Helmut Brüning bei der Vorstellung der Pläne für eine Rekultivierung. Foto: Rupert Joemann

Die Heide soll in Metelen wieder sprießen. Wenn auch in überschaubarer Größe. Auf einem rund 3000 Quadratmeter umfassenden Areal neben dem Parkplatz des ehemaligen Zooparks soll die Heide wachsen. Neben der dreieckigen Fläche hält sich die Projektgruppe, die am Donnerstag 20 Interessierten in der Gaststätte Elling das Vorhaben vorstellte, eine weitere Optionsfläche gegenüber dem Heidecafé offen.

„Es kann nur darum gehen, ein kleines Stück zu zeigen, wie es vor der Urbarmachung hier aussah“, sagte Zuhörer Dr. Jürgen Schmitter . Schließlich sei Metelen historisch kein Heidedorf. „Es wurde von den Landwirten jahrhundertelang gegen die Heide gekämpft“, erinnerte Schmitter. Ähnlich sieht es auch Bürgermeister Helmut Brüning . Im Januar 2011 wurde die Idee bei der Generalversammlung des Heimatvereins geboren. Karl Hollekamp hatte sie ins Spiel gebracht, Hermann Schwall vor seinem Tod vorangetrieben.

„Das Ganze ist mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden“, machte Brüning unmissverständlich deutlich. Und das nicht nur zu Beginn, wenn es darum geht, die Fläche zu roden und zu bepflanzen. Brüning: „Es geht nicht um einen Sonntagsspaziergang .“ So kann sich der Bürgermeister auch vorstellen, erst mit einer Teilfläche zu beginnen, um die Arbeit überschaubar zu halten.

Das Wichtigste ist für Brüning aber, „ob wir die Kraft haben, das zu meistern“. In einem waren sich die Anwesenden einig: Es geht nur über die Gemeinschaft. So schlug Brüning auf Anregung von Ralf Krude vor, dass Mitglieder der Projektgruppe mit den Vorsitzenden der Metelener Vereine sprechen. Dabei gilt es abzuklären, ob Vereine bereit wären, jährliche Pflegemaßnahmen zu übernehmen. „Ich sage das fürs Jahr 2014 zu, wenn die nächsten zehn Jahre gesichert sind“, erklärte Bernhard Iking, Vorsitzender des Heimatvereins. Auch Ralf Krude als Vorsitzender des Hegerings ließ durchblicken, dass sein Verein sich wohl beteiligen werde.

Zunächst einmal müssten die Bäume beseitigt und die Humusschicht abgetragen werden. Wichtig sei später das regelmäßige Beseitigen der Brombeersträucher. Dann, so Helmut Brüning, sollen in den ersten zwei bis vier Jahren jährlich 3000 bis 4000 vorgezogene Heide-Pflanzen gesetzt werden. Unterstützt von Aussaaten. Zur späteren Pflege müssten auch Schafe eingesetzt werden.

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