Jahreshauptversammlung der Weißrusslandhilfe
Im Frühsommer rollt der nächste Hilfstransport

Metelen -

Ihren nächsten Hilfstransport im Frühsommer will die Weißrusslandhilfe ganz bewusst auf einen Lkw beschränken. Mit den Spenden sollen gezielt Familien unterstützt werden.

Mittwoch, 26.12.2012, 00:12 Uhr

Rück- und Ausblick standen jetzt im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Weißrusslandhilfe . Das Zeltfest im Metelener Industriegebiet, laut Pressemitteilung die Haupteinnahmequelle des Vereins, sorgte mit den drei Veranstaltungen im März für den Grundstock des 2013 geplanten Hilfstransports .

Im Frühjahr fand die Weißrusslandhilfe in Steinfurt-Borghorst eine neue Lagermöglichkeit für Hilfsgüter. „Dadurch war es möglich, vor den Sommerferien einen Hilfstransport auf die Reise nach Pinsk zu schicken“, schreibt der Verein in seiner Pressemitteilung. Geladen hatte der Lkw dringend benötigte Hilfsgüter zur Unterstützung einer privaten Familieninitiative mit schwer behinderten Kindern. Vor allem Inkontinenzmaterial, Kosmetik, Bettwäsche, Kleidung und Schuhe wurden sehnsüchtig erwartet. „Die Freude bei den Familien war wieder sehr groß und der Dank überaus herzlich“, heißt es in dem Pressetext. Der Termin für das nächste Zeltfest wurde während der Versammlung ebenfalls bekannt gegeben: Es findet wieder an den drei Wochenenden vor Ostern (9., 16. und 23. März) im Industriegebiet statt.

Für den Frühsommer plant die Weißrusslandhilfe einen weiteren Hilfstransport. Der, so schreibt es der Verein, solle bewusst auf einen Lastwagen beschränkt werden, dafür jedoch – wie schon in diesem Jahr – ganz gezielte Hilfe für die Familien bringen. Ganz oben auf der Wunschliste stünden erneut Inkontinenzmaterial sowie Waschpulver, Rollstühle für Kinder und Jugendliche und therapeutisches Material, das zur Förderung der teilweise mehrfach schwerstbehinderten Kinder eingesetzt werden kann.

Da auch der Wunsch nach persönlichen Kontakten immer sehr groß, möchte der Verein ebenfalls im Frühsommer den Vorstand der Familieninitiative nach Deutschland einladen. Auf diese Weise sollen der Kontakt intensiviert und ein direkten Gedankenaustausch ermöglicht werden. „Durch Kontakt mit Behinderteneinrichtungen sowie Familien mit behinderten Kindern in Deutschland wollen wir den weißrussischen Gästen die Möglichkeit geben, neue Anregungen und Impulse mit nach Hause zu nehmen und die Arbeit vor Ort stetig zu verbessern“, schreibt der Verein.

Dessen Vorstand bleibt unverändert im Amt, da bei der Jahreshauptversammlung keine Wahlen auf der Tagesordnung standen. Das Gremium setzt sich zusammen aus der Vorsitzenden Antje Herz ( Steinfurt ), ihrer Stellvertreterin Irina Kock ( Metelen ), Geschäftsführer Rudolf Kreulich (Münster) sowie Schriftführer Marzel Franke (Metelen).

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