Kennenlernen im Schnelldurchgang
Werbegemeinschaft startet erstes Speed-Dating

Metelen -

Kennenlernen im Schnelldurchgang war jetzt bei der Werbegemeinschaft Metelen angesagt. Fünf Mitgliedsfirmen standen auf der Route, die am Freitagabend abgeradelt wurde. Pro Unternehmen nahmen sich die Teilnehmer 15 Minuten Zeit.

Sonntag, 05.05.2013, 21:05 Uhr

Einblick in das Ladenlokal des Malerbetriebs Hüning gab es am Freitagabend auch (v.l.): Wolfgang Zutelgte, Martin Hüning, Jürgen Grimmer, Bernd Münning und Ingo Wesseler. Ausgangsort für das erste Speed-Dating war der Sendplatz.
Einblick in das Ladenlokal des Malerbetriebs Hüning gab es am Freitagabend auch (v.l.): Wolfgang Zutelgte, Martin Hüning, Jürgen Grimmer, Bernd Münning und Ingo Wesseler. Ausgangsort für das erste Speed-Dating war der Sendplatz. Foto: Fahlbusch

Nur der Ultra-Leichtflieger, der am Freitagabend über dem Gewerbegebiet kreiste, hatte für einen Moment den besseren Überblick über das Firmengelände von Opel Marpert. Das sollte sich für neun Radfahrer, die just in dem Moment auf den Hof des Autohauses einbogen, in kürzester Zeit ändern. Und das lag an einer rasanten Idee der Werbegemeinschaft. Die hatte zu einem Speed-Dating eingeladen, was übersetzt so viel wie Blitz-Kennenlernen bedeutet.

Keine 75 Minuten zuvor war es dem Vorsitzenden Ingo Wesseler vorbehalten, am Treffpunkt auf dem Sendplatz zu erläutern, was sich dahinter verbirgt: „Irgendwie wissen wir untereinander, was die oder der andere macht. Aber so richtig eigentlich auch nicht. Darum radeln wir heute fünf Mitgliederfirmen ab. Jede hat gut eine Viertelstunde Zeit, sich und ihre Aktivitäten vorzustellen.“ Ganz nah hatte es die Truppe bei den ersten beiden Stationen. Die Räder wurden zuerst zum „Ihr Platz“-Markt schräg gegenüber geschoben. Da gab es Anerkennung für Julia Büsing und ihren Schritt, fünf Märkte (außer Metelen noch Gronau, Neuenkirchen, Heek und Bad Bentheim) zu übernehmen – und das in schwierigen Zeiten für den Drogeriemarktsektor. „Wir haben es mit einer aggressiven Konkurrenz zu tun, aber wir zeigen Flagge. Dabei engagieren sich meine rund 40 festen Mitarbeiter ganz prima“, betonte Julia Büsing. Und man sei bemüht, den Standortvorteil direkt am Ort auszuspielen. Auf Expansionskurs zeigte sich auch Jürgen Grimmer in seinen Provinzial-Geschäftsräumen gegenüber. Hier wird es demnächst neben lange bekannten Gesichtern ein neues geben. Und erfreut stellten die Speeddater fest, dass der Versicherungsfachmann zudem einen Ausbildungsplatz schafft. „Eine Menge „Ahs“ und „Ohs“ gab es nach ein paar Metern mit den Rädern beim Eintritt ins Malergeschäft von Michael und Martin Hüning am Mühlentor. Sie haben vor einiger Zeit das Ladenlokal umgestaltet und eine computergesteuerte Farbmischmaschine installiert. „Unser Hauptgeschäft sind aber die Baustelle und die Wohnungsrenovierung. Dabei wollen wir mit Qualität und unseren Kompetenzen in Sachen Wärmedämmung sowie Wisch- und Spachteltechniken überzeugen“, so die beiden Inhaber unisono.

Mit einer anderen guten Idee überzeugte Bernd Münning, der Betriebsleiter der Firma HTG, als er die Runde mit Wein und Wasser begrüßte. Die Vorgängerfirma Pier zu übernehmen, habe die neue GmbH mit ihrer Mutter Raiffeisen nie bereut. „Wir setzen auf Vielfalt und Nähe zu unseren Kunden, natürlich mit den Stichworten Tauben, Tiernahrung Angel- und Pferdebedarf sowie Waren für die Landwirtschaft“, sagte Münning.

Endstation der Besichtigungstour im 15-Minuten-Takt war dann die Firma von Jürgen Marpert. Als die Zweiräder auf den Autohof rollten, hatte Ehefrau Sylvia nicht nur den Grill längst angeworfen, sondern auch mit fleißiger Unterstützung Speis und Trank in der Ausstellungshalle vorbereitet. Doch erst einmal betonte Jürgen Marpert, dass in seiner Werkstatt neben Fahrzeugen von Opel auch die anderer Marken repariert und verkauft würden. „Die Kundenresonanz ist echt zufriedenstellend“, machte der Geschäftsmann deutlich.

Übrigens: Für den gemütlichen und auch fachlichen Ausklang nahm sich die Runde mehr als eine Viertelstunde Zeit. „Eine prima Aktion, die unbedingt wiederholt werden muss“, fasste Münning zusammen.

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