Dankeschönabend der Murmansk-Jugendlichen
Murmansker sagen Danke

Metelen -

Zum Abschluss des vierwöchigen Aufenthalts im Münsterland gestalteten die hörgeschädigten Kinder und Jugendlichen aus Murmansk für die Mitglieder des gleichnamigen Vereins, die Sponsoren und für alle, die darüber hinaus beim Schülerprojekt mitgewirkt haben, am Sonntag im Heidehotel einen abwechslungsreichen Dankeschönabend.

Montag, 19.08.2013, 19:08 Uhr

Zum Abschluss des vierwöchigen Aufenthalts im Münsterland gestalteten die hörgeschädigten Kinder und Jugendlichen aus Murmansk für die Mitglieder des gleichnamigen Vereins, die Sponsoren und für alle, die darüber hinaus beim Schülerprojekt mitgewirkt haben, am Sonntag im Heidehotel einen abwechslungsreichen Dankeschönabend . Nach einer kurzen Begrüßung gab Organisatorin Pia Kiss sogleich das Wort an die Teilnehmer weiter, „denn dieser Abend gehört unseren russischen Gästen – heute lassen wir die Kinder sprechen“.

Die Mädchen und Jungen ergriffen die Gelegenheit und unterhielten die Zuschauer mit Gebärdengesang, Pantomime und verschiedenen Tänzen. Zum Abschluss lief eine Diashow mit Bildern der verschiedenen Aktivitäten. Zudem erzählten die Schüler von ihren Eindrücken in Deutschland. Oleg zum Beispiel war von den Fledermäusen, die er abends gesehen hatten, begeistert. „Ich bin erstaunt über die vielfältige Natur. Besonders die vielen Blumen in den Vorgärten haben es mir angetan. Das gibt es in Murmansk nicht zu sehen“, erzählte der 14-Jährige. Iulia, die 2006 schon einmal an dem Projekt teilnahm, hat besonders das Bogenschießen beim TB Burgsteinfurt gefallen. „Und der große Esel im Tierpark in Nordhorn“, fügt sie lachend hinzu.

Die Kinder steckten mit ihrer Begeisterung an und bedankten sich bei ihren Gastgebern für die schöne Zeit. Auch ihre Lehrerin, Tatjana Remennikova, zeigte sich zufrieden. „Die Gesundheit der Kinder hat sich gefestigt, ihr Horizont ist erweitert. Wir alle hatten eine erlebnis- und lehrreiche Zeit“, dankte sie den Organisatoren vom Verein „Murmank“.

Schlussendlich drückte auch Pia Kiss ihren Dank an die Sponsoren, die zahlreichen Helfer und die russischen Gäste aus. „Wir haben durch dieses Projekt wieder einmal so viele nette Menschen kennengelernt, dass jeder Zweifel an die Fortsetzung unserer Arbeit zerstreut werden konnte“, verkündete sie. Von den Schwierigkeiten im Vorfeld, Gastfamilien insbesondere auch in Metelen zu finden, habe man sich nicht unterkriegen lassen. Am gestrigen Montag traten die Jugendlichen ihre Heimreise an.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1856012?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F178%2F1783753%2F1948424%2F
Schiedsrichter bittet um Polizeischutz
Hoch her ging es am Ende der Partie Westfalia Leer gegen Eintracht Rodde. Schiedsrichter Christian Kadell bat um Polizeischutz.
Nachrichten-Ticker