Der Plan für 2014 steht
Betriebsausschuss beschließt Gesamtinvestitionen von 1,37 Millionen Euro

Metelen -

Geschlossen stimmte der Betriebsausschuss des Abwasserwerkes am Mittwochabend für den Wirtschaftsplan des Jahres 2014. Das letzte Wort über die Investitionen von insgesamt 1,37 Millionen Euro hat jetzt der Rat. Auf dem Programm stehen unter anderem Kanalbaumaßnahmen.

Freitag, 29.11.2013, 08:11 Uhr

Ob die geplante Kanalbaumaßnahme am Düwelshook/Zum Freistein tatsächlich im Jahr 2014 durchgeführt werden kann, steht noch nicht fest. Die geschätzten Kosten von 330 000 Euro sind aber zumindest im Haushalt vorgesehen. Dies wurde auf der Sitzung des Betriebsausschusses des Abwasserwerkes am Mittwochabend deutlich.

Die Ausschussmitglieder stimmten geschlossen dem Wirtschaftsplan für das Jahr 2014 zu. Das letzte Wort hat nun der Rat. Der Plan sieht vor, zu überlegen, ob die Kanalbaumaßnahme am Düwelshook/Zum Freistein gegebenenfalls alleine umgesetzt werden kann beziehungsweise muss. Bisher war geplant, den Straßenbau dort gleichzeitig durchzuführen. Doch aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses vom Oktober soll dies zunächst nicht passieren. Auf Nachfrage von Reinhard Brüning ( CDU ) erklärte Markus Freise vom Bauamt der Gemeinde, dass die Kanalisation in diesem Bereich in einem solch schlechten Zustand ist, dass eine Sanierung in geschlossener Bauweise wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre. Deshalb sei unter Umständen an dieser Stelle ein Kanalneubau notwendig.

Der Wirtschaftsplan sieht insgesamt ein Investitionsvolumen von 1,37 Millionen Euro vor. Für Bau- und Sanierungsmaßnahmen an der Kläranlage sind 50 000 Euro veranschlagt. Die Kanalbaumaßnahme im Industrie- und Gewerbegebiet Nord ist ebenfalls mit 50 000 Euro eingeplant. Für den Anschluss der ehemaligen Forstbaumschule sowie der Anwesen Spitthoff, Fremann und Brüning an die Druckentwässerung hat Kämmerer Andreas Möllers insgesamt 130 000 Euro einkalkuliert.

Auch Maßnahmen zur Strukturverbesserung der Vechte stehen 2014 auf dem Programm. So sollen im nördlichen Bereich des Flüsschens Sohlabstürze hergestellt werden. Die Kosten hierfür belaufen sich voraussichtlich auf 230 000 Euro. Gleiches wird wahrscheinlich auch der Bau des Regenrückhaltebeckens im Industrie- und Gewerbegebiet kosten.

Die Kanalbaumaßnahme an der Gronauer Straße/Friduwistraße ist für 2015 geplant. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 275 000 Euro. Gleiches soll auch die Maßnahme im Baugebiet Ost kosten. Deren Umsetzung ist ebenfalls für 2015 vorgesehen. Im selben Jahr soll auch das Baugebiet am Langenhorster Damm angegangen werden. Die Kosten liegen schätzungsweise bei 610 000 Euro. Umgesetzt wird die Maßnahme jedoch frühestens 2016. Dann soll auch An der Walkenmühle und Am Nieporter Esch gearbeitet werden. Die Straße Am Stadtbad kommt voraussichtlich erst 2017 dran.

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