Positives Zeltfest-Fazit
Superlative zum Geburtstag

Metelen -

Präsenz, Authentizität, Bühnenshow – mit ihrem Auftritt in Metelen hat die Rammstein-Coverband „Völkerball“ ein Ausrufezeichen gesetzt. Organisator Ludger Kock sprach nach dem Zeltfest-Jubiläumsfinale gar von einem „Highlight, dass die Region zuvor noch nicht gesehen hat“. Für die Zukunft schließt er weitere Live-Konzerte nicht aus.

Montag, 14.04.2014, 20:04 Uhr

Die letzten Beats sind verhallt, der Rauch der Pyro-Effekte hat sich verzogen, das Bühnen-Equipment ist abgebaut: Das Jubiläums-Zeltfest 2014 ist Geschichte, doch für die Besucher und nicht zuletzt Ludger Kock wird es noch lange in Erinnerung bleiben. „Das war ein Highlight, wie es die Region zuvor noch nicht gesehen hat“, stand der Macher des Metelener Party-Events schlechthin auch am Tag zwei nach dem „Finale furioso“ mit der Rammstein-Coverband „Völkerball“ noch unter dem Eindruck der Ereignisse. „Präsenz, Authentizität, Bühnenshow – was die Jungs hier geboten haben, war ein echter Meilenstein“, zog Kock im Gespräch mit dem Tageblatt ein überaus positives Fazit des Abschlusses der diesjährigen Trilogie.

„Wenn 700 oder 800 Leute die Arme hochreißen und begeistert mitmachen, dann zieht dich das einfach mit“, gibt Kock seine Eindrücke vom Konzert-Event mit „Völkerball“ wieder. Auch die Bandmitglieder selbst seien sehr angetan vom Metelener Publikum gewesen. Nach ihrem Auftritt hätten die Rheinländer noch kräftig bei der Abschlussparty mit den „Toten Ärzten“ aus Hamburg sowie den beiden DJs Rob Toonen und Marco van Bassken mitgefeiert – ebenso wie 95 Prozent des Konzertpublikums, wie Kock schätzt. „Das alles ist für mich eine tolle Bestätigung, dass sich der große Aufwand im Vorfeld gelohnt hat“, so Kock.

Besonders gefreut hat den Organisator, dass es keinen einzigen Zwischenfall auf dem Zeltfest gegeben hat. Die Besucher hätten friedlich miteinander gefeiert – und das von Anfang an. 50 Meter sei die doppelreihige Schlange vor dem Konzertbeginn lang gewesen, „die Leute haben sich geduldig angestellt und sind stets freundlich geblieben“, bemerkt Kock.

Er freut sich darüber, dass der Bekanntheitsgrad des Zeltfestes weiter steigt: Viele Fans kämen mittlerweile nicht nur aus Norddeutschland, sondern auch aus den Niederlanden und dem Rheinland nach Metelen – und nehmen dabei Anfahrten von teilweise 500 Kilometern auf sich.

Ist angesichts dieser Superlative überhaupt noch eine Steigerung für die kommenden Events möglich? Kock gibt sich optimistisch, schließlich habe man das auch stets in der Vergangenheit geschafft. „Es kommt immer eine neue Dimension, das muss auch so“, sagt „Mr. Zeltfest“ wohlwissend, dass sich „sein Baby“ weiterentwickeln muss, damit die Publikumsgunst gehalten werden kann. Und so schließt er nicht aus, dass es auch anno 2015 wieder ein Live-Konzert mit ähnlich großem Nachhalleffekt wie bei „Völkerball“ geben wird.

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