Altersjubilarin
Wacher Blick auf den Fußballplatz

Metelen -

An Maria Elling erinnern sich noch Viele im Ort. 90 Jahre alt ist die Seniorin nun geworden. Sie feierte ihr Altersjubiläum mit den Nachbarinnen und Freundinnen von früher und mit der großen Familie.

Donnerstag, 18.12.2014, 10:12 Uhr

Familienfeier im Bauernstübchen: Altersjubilarin Maria Elling (vorne M.) mit Urenkelin Carlotta Sandner (l.) und Enkelin Nora Elling (r.) sowie Tochter Waltraud Elling, Urenkel Luca Sandner, Tochter Elisabeth Elling, Enkel Tim Gruchmann, Enkelin Katja Sandner, Tochter Helga Elling, Tochter Inge Fransbach und Tochter Marita Wienand (hinten v.l.)
Familienfeier im Bauernstübchen: Altersjubilarin Maria Elling (vorne M.) mit Urenkelin Carlotta Sandner (l.) und Enkelin Nora Elling (r.) sowie Tochter Waltraud Elling, Urenkel Luca Sandner, Tochter Elisabeth Elling, Enkel Tim Gruchmann, Enkelin Katja Sandner, Tochter Helga Elling, Tochter Inge Fransbach und Tochter Marita Wienand (hinten v.l.) Foto: Dorothee Zimmer

Früher ist Maria Elling immer gern und regelmäßig ins Bauernstübchen gegangen. Das Kaffeetrinken und Plaudern in dem gemütlichen Ambiente gefiel ihr sehr. Diese Besuche gehören zwar längst der Vergangenheit an, am Dienstag jedoch war sie wieder einmal am Vitustor zu Gast. Sie feierte dort ihren 90. Geburtstag mit Freundinnen, ehemaligen Nachbarinnen, ihren fünf Töchtern und einigen der insgesamt elf Enkel und zwei Urenkel.

Die Altersjubilarin wurde am 14. Dezember 1924 in Ammeloe als viertes von elf Kindern der Familie Wenning geboren. 1950 kam sie nach Metelen , um im Haushalt der Familie Krude an der Wettringer Straße zu arbeiten. Ihren Mann Franz, der 2001 verstarb, lernte sie auf einer Feier kennen.

Die beiden heirateten 1954 und zogen in das Elternhaus des Mannes an der Wersche. Der Haushalt, Kindererziehung, ein großer Nutzgarten – das waren Aufgaben, die Maria Elling in jüngeren Jahren zu meistern hatte. Sie beschäftigte sich gerne mit Handarbeiten und unternahm gemeinsam mit ihrem Mann Touren mit dem Rad. Beide hatten keinen Führerschein, erzählen die Töchter. Vielleicht sei das der Grund dafür, dass die Mutter heutzutage als Beifahrerin das Autofahren liebe. „Wo fahren wir denn heute hin?“ lasse sie häufig durchblicken, dass ihr der Sinn nach motorisierten Ausflügen stehe.

Seit August 2008 wohnt die Jubilarin bei Tochter Elisabeth Elling in Bramsche. Meistens jedenfalls, nicht immer: „Wir teilen uns unsere Mutter und holen sie gelegentlich zu uns nach Rheine oder Steinfurt“, fühlt sich jede der Schwestern im Alter von 59, 58, 54, 51 und 47 für die Mutter verantwortlich.

Bei Tochter Elisabeth hat die Mutter einen bevorzugten Fensterplatz, hier fällt ihr Blick direkt auf einen Sportplatz. Maria Elling sieht dem Treiben oft zu, „besonders gern, wenn dort Fußball gespielt wird“. Darüber hinaus schätzt sie kleine Spaziergänge in Begleitung ihrer Familie.

Alkohol und Zigaretten habe sie nie angerührt, ausgeprägt sei hingegen die Vorliebe zu einer speziellen Bonbonsorte. „Und sie hat stets guten Appetit“, wissen die Geschwister schmunzelnd zu berichten. Dass ihnen allesamt am Wohlergehen der Mutter gelegen ist, weiß diese zu schätzen, sie sagt: „Ich bin froh, dass ich fünf Töchter habe.“

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