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Drei Fragen an: Gregor Krabbe, Bürgermeister

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Mittwoch, 02.09.2015, 10:09 Uhr

Die Fläche des ehemaligen Skateparks ist von Erdreich bedeckt. Wem gehört der Mutterboden und warum liegt er noch dort?

Gregor Krabbe : Im Rahmen der Anlage des Kunstrasenplatzes gab es mit einem Unternehmer eine Vereinbarung, dass er den Aushub auf dem Skateplatz lagern durfte.

Es handelt sich doch um eine kommunale Fläche. Weist die Gemeinde den Besitzer des Bodens also an, ihn abzufahren, damit die Skater ihre Fläche wieder zur Verfügung haben?

Krabbe: Nein, denn der Unternehmer hat sich ja unentgeltlich dort eingebracht. Dafür durfte er den Aushub ortsnah lagern. Der Mutterboden soll nun nach Bedarf durch den Unternehmer abgefahren werden. Einen festen Termin gibt es nicht.

Und wenn der Platz dann wieder frei ist? Können die jungen Leute dann mit ihren Brettern dort wieder fahren?

Krabbe: So ganz einfach geht das nicht. Geprüft werden muss, unter welchen Bedingungen die Anlage wieder genutzt werden kann. Da ist zum einen das Baurecht gefragt. Die Rahmenbedingungen, wann der Platz genutzt werden darf, gilt es ebenfalls abzustecken. Es gab in der Vergangenheit Anwohnerbeschwerden – gerade auch wegen des Fahrens am Abend und der Nutzung am Wochenende.

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