Erster Spatenstich für neues Gebäude der St.-Vitus-Grundschule
„Eine Investition in die Zukunft“

Metelen -

Mit dem ersten Spatenstich ist der Startschuss für das neue Gebäude der St.-Vitus-Grundschule erfolgt. „Das ist eine Investition in die Zukunft“, erklärte Bürgermeister Gregor Krabbe und betonte die Bedeutung des modernisierten Schulgebäudes für die Gemeinde. 

Dienstag, 22.08.2017, 19:08 Uhr

Zum ersten Spatenstich für den neuen Standort der St.-Vitus-Grundschule trafen sich Johannes Ehling (Architekt), Franz Büter (Bauunternehmer), Stefan Weßling (Fachbereichsleiter Bau- und Umweltdienste der Gemeinde Metelen), Bürgermeister Gregor Krabbe, Thomas Wissing (Schuldirektor), Christoph Reinders (Bauleiter) und Karlo Tewes (Architekt) auf dem Gelände der ehemaligen Droste-Hülshoff-Schule.
Zum ersten Spatenstich für den neuen Standort der St.-Vitus-Grundschule trafen sich Johannes Ehling (Architekt), Franz Büter (Bauunternehmer), Stefan Weßling (Fachbereichsleiter Bau- und Umweltdienste der Gemeinde Metelen), Bürgermeister Gregor Krabbe, Thomas Wissing (Schuldirektor), Christoph Reinders (Bauleiter) und Karlo Tewes (Architekt) auf dem Gelände der ehemaligen Droste-Hülshoff-Schule. Foto: Maximilian Stascheit

Eine ganze Schiebkarre voller Spaten war notwendig, um die Baustelle für den neuen Standort der St.-Vitus-Schule offiziell zu eröffnen. Denn während hinter ihnen schon die Bagger rollten, gaben Bürgermeister Gregor Krabbe , Bauamtsleiter Stefan Weßling, Schuldirektor Thomas Wissing , Bauunternehmer Franz Büter, Bauleiter Christoph Reinders sowie die Architekten Johannes Ehling und Karlo Tewes ganz offiziell den Startschuss für die Verlegung der Grundschule zum Standort Am Freistein, wo bis 2015 die Droste-Hülshoff-Hauptschule beheimatet war.

Barrierefreiheit am neuen Standort besser umsetzbar

„Das ist eine Investition in die Zukunft“, erklärte Bürgermeister Gregor Krabbe und betonte die Bedeutung des modernisierten Schulgebäudes für die Gemeinde: „Eine Kommune in unserer Größe muss im Bildungsbereich gut aufgestellt sein.“ Wie der Verwaltungschef erklärte, sei auch die Barrierefreiheit am neuen Standort deutlich besser umsetzbar. „Unter anderem wird das Gebäude auch mit einem Fahrstuhl ausgestattet sein, sodass die Inklusion hier gut umgesetzt werden kann.“

Rektor Thomas Wissing zufolge böten die neuen Räume die ideale Grundlage für eine Schule des zukunftsorientierten Lernens. „Die digitale Infrastruktur wird immer wichtiger“, berichtete der Schulleiter. Auch die Nähe zu den Sportanlagen sei ein immenser Vorteil des neuen Standortes.

Foyer als pädagogische Zentrum

Ein wesentliches Element des neuen Gebäudes ist Wissing zufolge auch das 176 Quadratmeter große Foyer. „Das soll das pädagogische Zentrum der neuen Schule werden. Wir schaffen damit einen Ort, an dem die Schüler sich begegnen können.“ Neben zwölf Klassenräumen, die durch zusätzliche Gruppenräume ergänzt werden, sollen zur neuen Grundschule auch ein Mehrzweckraum sowie eine 130 Quadratmeter große Mensa mit dazugehöriger Küche gehören, die im Erdgeschoss des neuen Gebäudes entstehen. „Somit schaffen wir es, an einem Standort mehrere Elemente miteinander zu verknüpfen“, erklärte Thomas Wissing.

Er freut sich vor allem, dass der Schulbetrieb durch die Verlegung des Standortes ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann. „An unserem jetzigen Gebäude wären für die Zukunft umfassende Sanierungsmaßnahmen erforderlich gewesen. Dann wäre die Renovierung in mehreren Bauabschnitten erfolgt, und wir hätten auch Container zurückgreifen müssen. So ist das für uns wesentlich einfacher und sinnvoller“, erzählte der Schulleiter.

Fertigstellung zum Schuljahr 2018/19

Ein Jahr lang müssen sich seine Schüler und Kollegen noch gedulden. Für die nächsten Sommerferien ist dann der Umzug von der Schulstraße zum Freistein geplant, sodass die Kinder ab dem Schuljahr 2018/19 in neuen und modernen Klassenräumen die Schulbank drücken können.

Zahlen und Fakten

Insgesamt wird die Nutzfläche des Schulgebäudes um circa 870 Quadratmeter erweitert. Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes sollen ein Foyer (176 Quadratmeter), ein Mehrzweckraum (65 Quadratmeter) und eine Mensa mit dazugehöriger Küche (130 Quadratmeter) Platz finden sollen. Im Obergeschoss entstehen außerdem vier größere Klassenräume (jeweils 57 Quadratmeter), ein kleinerer Klassenraum sowie vier Gruppenräume (insgesamt 80 Quadratmeter). Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 2,759 Millionen Euro.

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