Projekt „Blickpunkt@Jugend“
Blinde Flecken aufhellen

Metelen -

Zum Auftakt des Projekts Blickpunkt@Jugend trafen sich Vereinsvertreter und Organisatoren, die sich um junge Menschen in Metelen kümmern, zum Gedankenaustausch. 

Montag, 19.02.2018, 06:02 Uhr

Im Chilly setzten sich Vereinsvertreter und Organisatoren, die sich um 14- bis 21-jährige Jugendliche kümmern, zusammen. Bürgermeister Gregor Krabbe (2.v.r.) ordnete das Vorhaben ein.
Im Chilly setzten sich Vereinsvertreter und Organisatoren, die sich um 14- bis 21-jährige Jugendliche kümmern, zusammen. Bürgermeister Gregor Krabbe (2.v.r.) ordnete das Vorhaben ein. Foto: Martin Fahlbusch

Das war eine ungewöhnliche Personengruppe, die am Freitagabend den „Jugendtreff Chilly“ im Bürgerhaus bevölkerte: Das von der Gemeinde angestoßene und von Fachkräften der Evangelischen Jugendhilfe in Steinfurt betreute Projekt „Blickpunkt@Jugend“ hatte Vereinsvertreter und Organisatoren, die sich um 14- bis 21-jährige Jugendliche kümmern und diese mit ihren Angeboten erreichen wollen, zum gemeinsamen Gedankenaustausch in Sachen Jugendarbeit im Ort eingeladen.

Elisabeth Brink und Dominik Hassa stellten die entwickelte Vorgehensweise vor, und Bürgermeister Gregor Krabbe ordnete das Vorhaben in die Absicht der Gemeinde ein, Metelener Jugendlichen fehlende Betätigungsfelder anzubieten oder sie zu unterstützen, aber auch eine langfristige Bindung an die Gemeinde – beispielsweise nach Berufswahl – vorzuhalten.

In der anschließenden Vorstellungsrunde bestätigte sich, dass durch die Vielzahl der bestehenden Angebote bis zu 70 Prozent der 631 jungen Leute im Alter von 14 bis 21 Jahren erreicht werden. Das ist im Kreisvergleich außerordentlich hoch. Andererseits zeigte sich aber auch in der anschließenden Diskussion, dass Kooperationsprojekte zwischen Vereinen und Organisationen eher die Ausnahme sind. Vielleicht herrsche ja die Angst, „Bestandskunden“ abzuwerben, wurde gemutmaßt. Andererseits wurden in der Runde Interesse und Bereitschaft deutlich, auch für die Jugendlichen Projekte zu planen, die eben bisher nicht erreicht würden. Dabei sei die schon starke Eingebundenheit der Ehrenamtlichen zu berücksichtigen, die man nicht über die Maße strapazieren dürfe.

Elisabeth Brink und Dominik Hassa stellten dann Ergebnisse einer Befragung unter Vereinsvertretern vor, die eine Reihe von Ideen für neue Impulse und das Aufhellen „blinder Flecken“ für neue Ideen in Sachen Jugendarbeit abbildeten.

Durchgängig war das Interesse, am 22. März (Donnerstag) gemeinsam mit Jugendlichen innerhalb der noch fortgeführten Projektstruktur von Blickpunkt@Jugend eventuelle Aktionsmöglichkeiten und Projekte voranzubringen.

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