Bigband-Projektabschluss
Ein musikalischer Hörgenuss

Metelen -

Das Motto des Abends hieß „Good times“ und war gemünzt auf die 23 Programmtitel plus drei Zugaben aus Swing- und Rockmusik – angefangen mit Melodien aus den 30er Jahren bis hinein in die 70er.

Montag, 27.08.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 27.08.2018, 06:00 Uhr
Die Bigband versetzte das Publikum musikalisch in „die guten alten Zeiten" und bescherte dabei einen besonderen Hörgenuss zum Projektabschluss. Blasorchester-Mitglied Hinerk Jänsch (r.) bekam zum Geburtstag eine Torte überreicht.
Die Bigband versetzte das Publikum musikalisch in „die guten alten Zeiten" und bescherte dabei einen besonderen Hörgenuss zum Projektabschluss. Blasorchester-Mitglied Hinerk Jänsch (r.) bekam zum Geburtstag eine Torte überreicht. Foto: Dorothee Zimmer

Die Besucher, die am Samstagabend im Bürgerhaus diesem Potpourri lauschten, das als Projektabschluss der 17 Musiker und Musikerinnen starken Bigband unter der Leitung von Dirk Brünenborg aufgeführt wurde, verlebten neben dem musikalischen Hörgenuss noch in anderer Hinsicht „gute Zeiten“.

Die Atmosphäre nämlich war locker, die Stimmung gesellig, die Getränke lecker. Und wäre es nach den Vorstellungen der Organisatoren vom Blasorchester gegangen, hätte gar das Ambiente des Saals einen Hauch jener 40er Jahre verströmt, das beispielsweise Musiker wie Glenn Miller umgab. „Wir haben versucht, den Saal in einen schummrigen Barkeller zu verwandeln“, schmunzelte Brünenborg in Erinnerung an höchst ambitionierte Pläne in Sachen Dekoration. Als weniger aufwendige Alternative zierten neonfarbene Konturen von Flamingos und Palmen die Tische – Gegenstände, die damals gängig waren.

Projektabschluss der Bigband Metelen

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  • Foto: Dorothee Zimmer
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Den musikalischen Darbietungen setzte Brünenborg jeweils kurzweilige Informationen voran. So erzählte der Dirigent etwa Episoden aus dem Leben des amerikanischen Musikers Glenn Miller, dessen Musik nicht immer der eigenen Feder entsprungen sei. Gleiches gelte beispielsweise für „New York, New York“, ein Lied, das Frank Sinatra sang. Geschrieben habe es aber der Deutsche Bert Kaempfert.

„Und bei manchen Titeln weiß man gar nicht mehr, auf wen sie ursprünglich zurückgehen“, sagte Brünenborg mit Hinweis auf die Praxis, dass bereits existierende Lieder zuweilen so verändert werden, dass sie dann zwar anders klingen, aber vom Ursprung her die selben geblieben sind.

Im Laufe des Abends spielte die Bigband Stücke wie „In the Mood“, „Moonlight Serenade“, „Satin Doll“, „Night Train“, „A String of Pearls“, „Mack the knife“ und „Surfin U.S.A.“. „Eigentlich hätten wir gern auch einen Sänger oder eine Sängerin gehabt, aber leider ist die Suche danach erfolglos geblieben“, bedauerte Brünenborg. Als kleinen Ausgleich wertschätzte er besonders den Beitrag der einzelnen Solisten: „Sie machen das gut wett.“ Den Ursprung der programmgebenden Musikrichtung fasste der Moderator kurz so zusammen : „Ganz grob gesagt, ist Jazz und Swing eine Mischung aus dem Gospel der in Amerika auf den Feldern arbeitenden Afrikaner und europäischer Marschmusik.“

Rund drei Monate hatte das Ensemble an diesem Projekt gearbeitet, 10 Mal traf es sich zur Probe. Besetzt war es mit vier Trompeten, vier Posaunen, fünf Saxophonen, einer Rhythmusgruppe für Bass, Keyboard und Schlagzeug sowie dem Dirigenten.

Drei Fragen an

Drei Fragen an Dagmar Jänsch, Geschäftsführerin des Blasorchersters Metelen (BOM).Wann geht das Blasorchester in die Sommerpause?Dagmar Jänsch: Das Hauptorchester hatte sie schon in den ersten vier Wochen der Sommerferien, die Bigband hatte zwei Wochen frei. Jetzt beginnt die Vorbereitung des Weihnachtskonzertes.In welcher Zeit des Jahres hat das BOM die meisten bzw. wenigsten Einsätze?Jänsch: Die meisten Auftritte sind dann, wenn die Schützenfeste gefeiert werden, die wenigsten im Sommer. Momentan bereiten wir uns auf den bereits ausverkauften Bayrischen Abend am 14. September (Freitag) im Zelt an der Ochtruper Straße vor. Den richten wir aus, machen selbst aber keine Musik. Zwei Tage später spielen wir dann wieder beim Erntedankfest des LOV, der dieses Jahr sein Erntedankfest in eben diesem Zelt feiert.Gibt es auch Anlässe, bei denen sich die Mitglieder ohne Instrumente treffen?Jänsch: Ja, etwa beim Sommerfest oder auch bei der Weihnachtsfeier. Obgleich bei der Weihnachtsfeier die Aufbaustufe und die Blockflötengruppe, also die Nachwuchsmusiker, noch ein paar Lieder vortragen.

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Spitzenwert – WWU Baskets haben das Publikum schon angesteckt
Bemerkenswert unterstützt: Baskets-Neuzugang Anton Geretzki (oben, am Ball) und Coach Philipp Kappenstein.
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