Kinderkleider- und Spielzeugbörse
120 Verkäufer füllen das Angebot

Metelen -

Ihr guter Ruf eilt der Kinderkleider- und Spielzeugbörse der Kolpingfamilie bereits voraus – und das weit über die Grenzen Metelens hinaus. Ausrangiertes von 120 Verkäufern hatten das Orga-Team am Samstag im Bürgerhaus anzubieten.

Montag, 03.09.2018, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 03.09.2018, 07:00 Uhr
Die Kinderkleider- und Spielzeugbörse der Kolpingfamilie ist nicht nur in Metelen beliebt. Auch viele Auswärtige stöberten am Samstagnachmittag in dem umfangreichen Angebot.
Die Kinderkleider- und Spielzeugbörse der Kolpingfamilie ist nicht nur in Metelen beliebt. Auch viele Auswärtige stöberten am Samstagnachmittag in dem umfangreichen Angebot. Foto: Dorothee Zimmer

Den Tipp für einen Besuch bei der Kolping-Kinderkleider- und Spielzeugbörse bekam Carina Voß von Müttern aus der Ochtruper Krabbelgruppe, zu der die 30-Jährige aus Bad Bentheim und ihre 16 Monate alte Tochter gehören. „Die Börse in Metelen ist groß und hat viel Auswahl“, sagte man ihr.

Am Samstagvormittag stöbert sie mit Kleinkind und Ehemann in den Auslagen, wird rasch fündig und bestätigt den Ruf, der der Börse vorauseilt. „Besonders gut finde ich, dass die Kleidung vorsortiert ist, also getrennt nach Mädchen, Jungen und Größen ausliegt“, sagt Carina Voß. „Dadurch wird es schön übersichtlich, und man findet sich schnell zurecht.“

Auf das gelegentliche Drehen von den Organisatoren an vielen kleinen Stellschrauben im Hinblick auf optimale Rahmenbedingungen reagieren Besucher mit wachsendem Interesse: „In der ersten, für Schwangere reservierten Stunde war der Zuspruch schon extrem gut“, erzählt Sprecherin Gaby Kriens. „Und als wir um 10 Uhr für alle öffneten, kamen so viele, dass wir eine Zeit lang den Einlass stoppen mussten.“ Gaby Kriens wertet die Resonanz auch als Zeichen dafür, dass sich „die Börse immer weiter rumspricht“. Das Orga-Team legt unter anderem großen Wert auf mangelfreie Sachen. „Was etwa Flecken oder Löcher hat, kommt sofort wieder zurück in den Wäschekorb des Anlieferers.“ Insgesamt beteiligten sich bei dieser Herbstbörse rund 120 Verkäufer mit Secondhandware für Babys und Kinder.

Viele Besucher, das bedeutet auch viel Umsatz. Ein Teil des Verkaufspreises wird einbehalten, darüber hinaus runden die Kunden den zu zahlenden Betrag manchmal auf. Ina Jäger zum Beispiel hat für ihre beiden Kinder – drei und zehn Jahre alt – eine Menge eingekauft. Kostenpunkt: 42,50 Euro. Die 37-Jährige bezahlt mit einem 50-Euro-Schein. „Stimmt so“, sagt die Metelenerin und gibt sich als Börsenfan zu erkennen: „Ich gehe jedes Mal hin, wenn die Börse stattfindet.“

Der Erlös wird gefünftelt und geht jeweils an alle drei Kindergärten, an den Förderverein der St.-Vitus-Schule sowie an den mit Feuerwehrkameraden besetzten „Club der Blauen Helme“, der seinerseits Spenden für die Kinderkrebsklinik in Münster sammelt.

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