Pavillon-Aufbau klappt nicht im ersten Anlauf
Geduldsspiel fürs neue BOM-Lager

Metelen -

Das Blasorchester Metelen hat eine Lösung für seine Platzprobleme gefunden: Eine Pavillon-Lösung, die am Freitag in Form von vier gebrauchten Container-Elementen am Freistein anrollte. Doch die Aufstellung des neuen Lagerraumes, in dem vor allem die mobile Bühne des Orchesters untergebracht werden soll, verzögert sich. Der Boden erwies sich für die schweren Lastwagen als nicht tragfähig genug.

Samstag, 08.09.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 08.09.2018, 06:00 Uhr
Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden.             
Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden.              Foto: Dieter Huge sive Huwe

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass der Dirigent des Blasorchesters Metelen (BOM), Dirk Brünenborg, ein ganz geduldiger Mensch ist – der Freitagmorgen hätte ihn erbracht. Da stand der Stabführer des Orchesters an ungewohnter Position auf dem Rasen hinter dem neuen BOM-Probenraum an der alten Hauptschule und versuchte, Lkw-Fahrer und Monteure anzuleiten. Und das ging nur mit ganz viel Geduld.

Neuer Pavillon für das BOM

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  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe
  • Am Freitagmorgen rollten die Containerelemente des Pavillon-Lagerraums an. Doch wegen des zu weichen Untergrunds konnten sie nicht auf den vorbereiteten Fundamentplatten abgesetzt werden. Die Räume des Blasorchesters platzen unterdessen aus allen Nähten. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Auf zwei schweren Brummis samt Anhängern rollten an diesem Morgen vier Pavillon-Containerelemente über den Freistein an. Das Orchester hatte sie gekauft, um damit vor allem Lagerraum für die vereinseigene Bühne zu schaffen. Doch damit müssen sich die Musiker noch ein wenig gedulden. Zwar meisterten die Lkw die enge Kurve zum Walkenmühlenweg, mussten aber nur wenige Meter vor den bereits fertiggestellten Fundamentplatten stoppen. Der Untergrund war nicht stabil genug.

Doch Brünenborg versteht es als Orchesterchef, zu improvisieren, und besorgte flugs vom örtlichen Unternehmen Wisse stabile Aluprofile, auf denen ein Lkw mit seinem Bordkran bis an den vorgesehenen Standort heranfahren sollte. Der dreiköpfige Montagetrupp, der bereits Gewehr bei Fuß stand, packte mit an, und vorsichtig rangierte der Lkw-Fahrer seinen Truck auf die Planken. Ein lautes Zischen machte dem Versuch ein Ende: Eine Planke hatte ein Ventil der Bremse berührt – das war´s dann auch schon. Und so setzten die niederländischen Kapitäne der Landstraße die vier je drei mal sechs Meter großen Container auf der Wiese ab – nur wenige Meter vom vorgesehenen Standort entfernt.

Dieser schließt sich unmittelbar an die neuen Probenräume des Orchesters an. Die Gemeinde hatte dem BOM das Gebäude, in dem zuletzt Asylsuchende untergebracht waren, zur Verfügung gestellt.

Doch bereits vor dem Einzug war den Verantwortlichen des Blasorchesters klar, dass das nicht reichen würde. „Um Konzerte ausrichten zu können, brauchen wir eigene Licht- und Tontechnik und auch eine eigene Bühne“, erläutert Brünenborg. Jedes Mal bis zu 4000 Euro für das Anmieten des Equipments, wie die Musiker diese Ausrüstung nennen, zu bezahlen, übersteigt die Möglichkeiten des BOM. Dank eigener Technik, die auch von geschulten Mitgliedern des Orchesters betreut wird, ist man unabhängig.

Doch ergibt sich eben dadurch auch das Lagerproblem. Die vier Pavilloncontainer, die zu einer Einheit verbunden werden, sollen hier Luft schaffen im proppenvollen Lagerraum des BOM. Noch müssen die Musiker sich gedulden, denn es gilt jetzt, einen Termin zu finden, bei dem sowohl ein mobiler Kran als auch der Montagetrupp den neuen Lagerraum des BOM gemeinsam aufstellen können.

Das Montageteam machte sich am Freitagmorgen doch noch nützlich, als es die Container mit einer Silofolie provisorisch vor den Unbilden des Wetters schützte. Dirk Brünenborg hatte diese – wie zuvor schon die Alu-Planken – auf die Schnelle organisiert. Geduld und Improvisationsgeschick ist eben eine Kombination, die einen guten Dirigenten ausmacht – auch wenn er als Musiker mal die „Bauleitung“ neben dem Probenraum übernimmt.

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