DIEK-Präsentation
Mit Tatkraft und Fördergeldern

Metelen -

Rund 40 Interessierte kamen am Donnerstagabend ins Bürgerhaus, um die Präsentation des von und mit Metelenern erarbeiteten Dorfinnenentwicklungskonzepts (DIEK) zu verfolgen, das Jens Steinhoff vom Institut für Regionalmanagement aus Marl vorstellte.

Samstag, 15.09.2018, 15:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 15.09.2018, 15:00 Uhr
Rund 40 Interessierte kamen am Donnerstagabend ins Bürgerhaus, um die Präsentation des von und mit Metelenern erarbeiteten Dorfinnenentwicklungskonzepts zu verfolgen.
Rund 40 Interessierte kamen am Donnerstagabend ins Bürgerhaus, um die Präsentation des von und mit Metelenern erarbeiteten Dorfinnenentwicklungskonzepts zu verfolgen. Foto: Marian Meiring

Kurz vor seiner Fertigstellung steht das Dorfinnenentwicklungskonzept, kurz DIEK (wir berichteten). Am Donnerstagabend stellte Jens Steinhoff vom Institut für Regionalmanagement aus Marl nun dieses Konzept und den dahinter stehenden Prozess allen interessierten und an der Mitarbeit beteiligten Metelenern im Bürgerhaus vor, nachdem es am Dienstagabend bereits im Bau- und Planungsausschuss präsentiert worden war.

Für Bürgermeister Gregor Krabbe stand fest: Nur mit Hilfe von Konzepten wie dem DIEK könnten Fördergelder beantragt werden. Und dieses dürfe auch nur maximal sieben Jahre alt sein. Ein letztes derartiges Konzept würde allerdings aus dem vorherigen Jahrhundert stammen, so dass es dringend Zeit für das DIEK geworden sei.

Dabei hob Krabbe besonders die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der Bürger hervor, die in verschiedenen Arbeitsgruppen und Workshops maßgeblich am DIEK mitgearbeitet hatten: „Entscheidend verändert sich die Welt durch Menschen, die mitmachen.“

Die Bürger lauschten den Ausführungen über das DIEK dann auch aufmerksam. Steinhoff hatte die Ergebnisse zusammengefasst und zeigte zu Beginn bestehende Projekte wie Blickpunkt Jugend, die neue Vechte oder den Bürgerbus. „Metelen engagiert sich sehr stark“, stellte er fest. „Das ist schon außergewöhnlich im Gegensatz zu anderen Gemeinden.“ Auch wenn in den Hitzemonaten die Beteiligung ausbaufähig gewesen sei, könnten sich über 200 Teilnehmer im gesamten Beteiligungsprozess sehen lassen, meinte Steinhoff weiter. Sein Büro verpasse dem Konzept in den nächsten Wochen den letzten Feinschliff, kündigte er an. Danach gehe es in die Umsetzungsphase. In diesem Zusammenhang bekräftigte er, was Krabbe bereits erwähnt hatte – dass Fördertöpfe zwar da seien, aber auch entsprechend angezapft werden müssten.

Sobald Steinhoff und seine Leute das Konzept fertiggestellt haben, geht es zur Bezirksregierung, die dieses prüft und förderrechtlich anerkennen muss. Danach könnten mögliche Fördermaßnahmen von privaten und öffentlichen Stellen bewilligt werden.

In der anschließenden Austauschrunde machten einige Besucher deutlich, dass sie den weiteren Prozess möglichst konkret gestalten wollen. Einer von ihnen meinte: „Hier und heute sitzen 40 Leute, die Lust haben, sich zu engagieren. Lasst uns das nutzen, bevor diese Kraft in einem halben Jahr verfliegt.“

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Die Gemeinde kündigte an, die Powerpoint-Präsentation, in der das DIEK zusammengefasst ist, auf ihre Homepage zu stellen.     | www.metelen.de

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