Fairtrade-Zertifikat verlängert
Handeln statt nur reden

Metelen -

Im April 2014 bekam Metelen eine Urkunde überreicht, die dem Ort bescheinigte, alle Kriterien für die Ernennung zur Fairtrade-Gemeinde erfüllt zu haben. Der Urkunde waren lange und viele Vorbereitungen vorausgegangen. Das ganze Unterfangen entsprang einer Idee des Teams von der örtlichen Kolpingfamilie, die den Eine-Welt-Laden betreibt, und die diese Einrichtung noch weiter ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken wollte. Die Urkunde gilt jeweils für einen Zeitraum von zwei Jahren, dann wird – nach erneuter Prüfung der Maßgaben – die Zertifizierung im Idealfall bestätigt. 2016 war das so, und auch dieses Jahr konnten sich die Gemeinde und die in dem Projekt Involvierten darüber freuen, dass „Metelen weiterhin den Titel Fairtrade-Stadt führen darf“.

Montag, 01.10.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 06:00 Uhr
Freuten sich am Freitag auf dem Wochenmarkt über die Urkunde, die Metelen bescheinigt, weiterhin den Titel einer Fairtrade-Gemeinde tragen zu dürfen: Barbara ten Voorde und Elisabeth Hüllen vom Blumenhaus Mensing; Franz-Josef Wiechers, Mitglied der Steuerungsgruppe; Bürgermeister Gregor Krabbe; Beate Wiechers, Vors. der Kolpingfamilie, sowie Janine Wiechers vom Team des Eine-Welt-Ladens (v.l.). Es fehlt: Kornelia Wiechers, Verantwortliche des Eine-Welt-Ladens.
Freuten sich am Freitag auf dem Wochenmarkt über die Urkunde, die Metelen bescheinigt, weiterhin den Titel einer Fairtrade-Gemeinde tragen zu dürfen: Barbara ten Voorde und Elisabeth Hüllen vom Blumenhaus Mensing; Franz-Josef Wiechers, Mitglied der Steuerungsgruppe; Bürgermeister Gregor Krabbe; Beate Wiechers, Vors. der Kolpingfamilie, sowie Janine Wiechers vom Team des Eine-Welt-Ladens (v.l.). Es fehlt: Kornelia Wiechers, Verantwortliche des Eine-Welt-Ladens. Foto: Dorothee Zimmer

Damals sei die Gemeinde der 242. Ort in Deutschland gewesen, dem diese Auszeichnung verliehen wurde, erzählte Steuerungsgruppenmitglied Franz-Josef Wiechers am Freitag auf dem Wochenmarkt, wo sich Aktive in dieser Angelegenheit gemeinsam mit Bürgermeister Gregor Krabbe über das jüngst im Rathaus eingetroffene Dokument freuten. Mittlerweile seien es mehr als doppelt so viele. Auch Krabbe misst der Auszeichnung einen hohen Stellenwert bei: „Als Fairtrade-zertifizierter Ort trägt man einen Teil zu fairen Strukturen im Handel bei, man redet nicht nur darüber sondern handelt auch danach.“

Im steten Bemühen, weiterhin den Anforderungen gerecht zu werden, haben laut Wiechers in den vergangenen Jahren mehrere Aktionen vor Ort stattgefunden. Sie sollen Solidarität mit Kleinbauern in der Dritten Welt wecken, damit diese faire Preise für ihre Produkte erhalten. „Das gibt den betroffenen Familien finanzielle Sicherheit und verhindert Kinderarbeit.“

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