Metelen einst und heute
Zeitungsserie im Sachkundeunterricht

Metelen -

Dass alte Fotos nicht nur Senioren begeistern, sondern auch junge Menschen neugierig machen, zeigt ein Projekt an der

Sonntag, 11.11.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 11.11.2018, 06:00 Uhr
Teamarbeit für die Lernplakate: Jonas Weßling, Lorenz May und Elias Beutler (v.l.) forschten zur Geschichte des Ortes und haben sich auf den Flur an zwei zusammengestellte Tische zurückgezogen, um ihre Gruppenarbeit zu Ende zu führen. Der Vierte im Bunde, Yannik Krude, fehlt an diesem Morgen.
Teamarbeit für die Lernplakate: Jonas Weßling, Lorenz May und Elias Beutler (v.l.) forschten zur Geschichte des Ortes und haben sich auf den Flur an zwei zusammengestellte Tische zurückgezogen, um ihre Gruppenarbeit zu Ende zu führen. Der Vierte im Bunde, Yannik Krude, fehlt an diesem Morgen. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Alte Schwarz-Weiß-Fotografien der Gemeinde aktuelle Aufnahmen gegenüber stellen – das war der Ansatz der Zeitungsserie „Metelen einst und heute“, die im Sommer viel Resonanz erfuhr. Die historischen Bilder aus dem Archiv des Heimatvereins begeisterten jedoch nicht nur ältere Metelener. Auch Grundschüler interessieren sich für die Foto-Schätze und nutzen die Serie für den Sachkunde-Unterricht.

Elias Beutler, Jonas Weßling, Lorenz May und Yannik Krude gehen alle in die Klasse 4a der St.-Vitus-Grundschule. Als im Sachkundeunterricht auch der eigene Ort beleuchtet werden sollte, kam ihnen rasch die Idee, doch auch einmal zurückzuschauen in die Historie Metelens. Dass die Beschäftigung mit der Vergangenheit spannend sein kann, hatte Elias schon im Sommer erfahren, als er in der Filmwerkstatt gemeinsam mit anderen Kindern den „Dicken End“ unter die Lupe nahm. „Da haben wir ja auch sowas Ähnliches gemacht wie in der Serie der Zeitung“, erzählt er.

Zusammen mit Jonas und Lorenz – Yannik ist an diesem Tag leider krank – sitzt er an zwei zusammengeschobenen Tischen. Die Drei feilen an ihren Plakaten, auf denen sie ihren Mitschülern die Ergebnisse der Gruppenarbeit darstellen wollen. Spätestens seit dem Anruf von Yannik in der Redaktion, in der er nach den Fotos der Serie fragte, war klar: Mit nur einem der großen grünen Plakate kommt die Gruppe nicht aus! Und so sortiert das Trio Fotos, wählt aus, was auch für die anderen Schüler spannend sein könnte. „Die alte Tankstelle finde ich toll“, sagt Elias, und Lorenz erkennt den Standort am Sendplatz: „Das ist doch bei Feldhues.“ Das Gebäude hat sich kaum verändert, stellen die beiden fest.

Anders als das Rathaus, das auf dem historischen Bild aus der Serie noch ein Fachwerkhaus ist. Gemeinsam mit Jonas diskutieren sie, ob auch das für das Plakat ausgewählt werden soll.

Während sich das Quartett, das seinen Gruppennamen nach dem Titel der Serie „Metelen einst und heute“ wählte, mit der Entwicklung des Ortes beschäftigt, schauen vier Mädchen auf die Spielplätze Metelens. Die Standorte werden auf einer Karte markiert.

Nur einen Gruppentisch weiter geht es um Vereine. Die vier Jungen, die sich dieses Themas angenommen haben, sind in des Wortes Sinne „Vereinsmeier“. Alle spielen sie in der E-Jugend der Matellia, zwei trommeln im Spielmannszug, einer musiziert im Blasorchester und ist daneben in der Kolpingfamilie, und auch der ASV hat einen jungen Petrijünger in der Gruppe. Die Vereine des Ortes müssen sich angesichts so viel Engagements also wirklich keine Sorgen um den Nachwuchs machen.

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