Riesenangebot beim Basar
Spielzeug-Schnäppchen in der Schule

Metelen -

Ein gutes Timing hatten die Organisatorinnen des Spielzeugbasars in der Grundschule: Exakt einen Monat vor dem Weihnachtsfest verwandelte sich die St.-Vitus-Schule – letztmalig am alten Standort – in ein Spielzeug-Wunderland für Kinder und einen Hort der Schnäppchen für die Erwachsenen.

Montag, 26.11.2018, 06:00 Uhr aktualisiert: 26.11.2018, 17:40 Uhr
Für jede Altersgruppe findet sich was beim Spielzeugbasar in der Grundschule. Nicht nur die Erwachsenen stöbern im umfangreichen Angebot. Auch Kinder suchen nach ihrem Lieblingsspielzeug – oftmals um Spiellandschaften zu ergänzen.
Für jede Altersgruppe findet sich was beim Spielzeugbasar in der Grundschule. Nicht nur die Erwachsenen stöbern im umfangreichen Angebot. Auch Kinder suchen nach ihrem Lieblingsspielzeug – oftmals um Spiellandschaften zu ergänzen. Foto: Tappe

„Wir haben den Eindruck, dass wir von Jahr zu Jahr mehr Ware hereinbekommen. 20 Leute mehr als im vergangenen Jahr haben diesmal Spielzeug geliefert“, sagt Britta Große Venhaus, Mitorganisatorin der Spielzeugbörse, die der Kreis junger Frauen organisiert hat.

Das Team wirft noch einen letzten Blick auf Playmobil , Lego , Barbie, Bücher, Spiele, Puzzles und all die vielen Dinge, die das Erdgeschoss der St.-Vitus- Grundschule an diesem Sonntagmorgen in ein Spielzeugparadies verwandelt haben. Die Organisatorinnen haben die Ware übersichtlich nach Themenbereichen aufgebaut. „Für jede Altersklasse und jede Geldbörse ist etwas dabei“, bemerkt Große Venhaus.

Es ist kurz vor 11 Uhr. Noch ist es ruhig in den Räumen der Spielzeugbörse. „Das ändert sich gleich“, meint Katja Scherzer , die mit drei weiteren Kolleginnen startklar an der Kasse sitzt. Draußen auf dem Schulhof stehen die Leute bereits Schlange. Darunter auch die neunjährige Lia. „Ich gucke mal, ob ich etwas für meine Playmobil-Stadt finde“, sagt sie.

Dann geht endlich die Tür auf und die Besucher strömen hinein ins Geschehen. Ein junges Elternpaar steuert gezielt eine Puppenküche an. „Genau das, was wir suchen. Die ist für unsere dreijährige Tochter zu Weihnachten “, sagt die Frau. „Mein Sohn ist sieben Jahre. Der spielt am liebsten mit Autos und Traktoren“, bemerkt eine andere Mutter. Lia hat sich inzwischen zur Playmobil-Ecke vorgearbeitet und einen Zoo entdeckt. „Der ist schön. Aber ich werde ihn nicht kaufen. Weil er zu groß ist für mein Zimmer und auch zu teuer“, meint sie.

Gefeilscht wird auf der Spielzeugbörse nicht. „Die Verkäufer legen den Preis fest und haben das Spielzeug ausgezeichnet, wenn sie es bei uns abgeben. Wir zahlen ihnen das Geld später ohne Abzug aus. Standgebühren erheben wir auch nicht. Aber wir freuen uns natürlich über eine freiwillige Spende, die an den Förderverein der Grundschule geht, die uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt“, erläutert Britta Große Venhaus das Konzept und schaut zufrieden auf die Menschenmenge. „In der ersten Stunde ist der Andrang immer am größten“, sagt sie.

Die Besucher sind in Kauflaune an diesem Morgen. Eine Frau, voll bepackt mit Büchern, Puzzles und Gesellschaftsspielen bahnt sich gerade einen Weg zur Kasse. „Alles Geschenke für die Kinder zu Nikolaus und zu Weihnachten“, freut sie sich. Die zehnjährige Meira und ihre jüngere Schwester Lucie haben ebenfalls ein paar schöne Sachen gefunden. „Das ist für unsere Playmobil-Traumvilla. Haben wir uns von unserem Taschengeld zusammengespart“, erzählen sie. Ihr Bruder Julian steht eher auf Lego und hat einen Lego-Baukasten zum Schnäppchenpreis entdeckt.

Die beiden Klassiker Playmobil und Lego sind nach wie vor beliebt bei Klein und Groß. Rüdiger Glotzbach ist in der Lego-Ecke fündig geworden. Er hält einen Autobausatz in den Händen. Auf die Frage, ob das für seine Enkelkinder ist, meint der Rentner schmunzelnd: „Nein, das ist für mich. Ich sammle Lego. Aber wenn die Enkelkinder uns besuchen, spielen wir natürlich gemeinsam damit.“

Dann geht der Metelener weiter zu den Bücherkisten. Er sammele nämlich auch gut gezeichnete Kinderbücher, bemerkt er. Und für‘s Enkelkind entdeckt er schließlich noch ein Wimmelbuch.

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