Neubau der Grundschule ist fast fertig
Ufos in der Mensa

Metelen -

Die Handwerker geben sich zwar die Klinken in die Hand, doch auch nach dem kommenden Freitag, an dem die neue

Samstag, 01.12.2018, 06:00 Uhr aktualisiert: 02.12.2018, 12:31 Uhr
Fliegenden Untertassen gleich tauchen vier große Deckenlampen den Mensabereich neben der Küche in helles Licht.
Fliegenden Untertassen gleich tauchen vier große Deckenlampen den Mensabereich neben der Küche in helles Licht. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Eines gleich vorweg: Nein, die neue Grundschule wird nicht komplett fertig sein, wenn sich am Freitag der kommenden Woche geladene Gäste einfinden, um das Gebäudeensemble feierlich einzuweihen. Aber: Ja, natürlich ist die Schule bis auf Details bereits fertig. Und der Dezember ist für diese Details freigehalten. Denn richtig startet die neue Schule ja erst nach den Weihnachtsferien.

„Gott sei Dank“ liest der Besucher der Baustelle aus den Gesichtern von Planer Karlo Tewes und Schulleiter Thomas Wissing . Beide sind täglich auf der Baustelle: Tewes, um die Handwerker zu koordinieren, was zu einer echten Kernerarbeit wurde angesichts der florierenden Auftragslage im Bausektor. Und Wissing: Der bespricht Details, wo etwa welche Möbel hingestellt werden müssen oder wo die Putzkolonne schon anfangen kann.

In der kommenden Woche wird sich das Großreinemachen noch auf die Gemeinschaftsräume wie die Mensa, das Foyer, die Flure und einige bereits vorzeigbare Klassenräume beschränken müssen, denn noch immer stecken Elektriker ihre Köpfe durch die abgehängten Decken, um etwa Sonnenschutz anzuschließen.

In den Toiletten fehlen indes nur noch Details: Papierkörbe etwa, Handtuchspender. Und auch die Mensa samt Großküche ist bis auf Kleinigkeiten startbereit. Ein freches Grün bestimmt die Möblierung, aufgefangen von einem gedeckten Rot, das sich auch in anderen Bereichen des Gebäudes findet. „Wir haben das Farbkonzept für die Schule umgesetzt“, erläutert Architekt Tewes. Fröhlich kommen die Farben daher, setzten Weiß und Grau Akzente entgegen.

Ein deutliches Ausrufezeichen bildet auch die digitale Ausrüstung der neuen Schule. Am Tag, da der Bundestag noch über die Grundgesetzänderung zur digitalen Ausstattung von Schulen debattierte, montierten Fachleute die letzten Tafeln der neuen Generation. Ohne Ausnahme lassen sie sich nun multifunktional nutzen.

Bereits in Wartestellung ist das Mobiliar in den Klassenräumen aufgestellt. Nur der Offene Ganztag nimmt die besten Stühle, Tische und Schränke vom alten Standort mit – in den Weihnachtsferien ist der Umzug. Bis dahin sollen auch alle Wände geweißt, die letzten Strippen verkabelt und die gesamte Schule grundgereinigt sein – fertig!

Fertig? Sicher, die Liste ist dann abgearbeitet, aber für eines reichte der Etat dann doch nicht mehr: die Zwischentüren im Altbau der früheren Hauptschule haben Sondermaße und wären nur für viel Geld zu ersetzen. Daher bleiben sie – was ja zu verschmerzen wäre. Doch ihre erbsensuppengrüne Beschichtung reizt das Auge – und liegt mindestens drei Töne neben dem selbst gewählten Farbkonzept.

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