Begeisterung über die neue Schule
Nur ein klein wenig Wehmut

Metelen -

Seit Montag gehen sie erstmals gemeinsam in die neuen Klassenräume – die Mädchen und Jungen der Klassen eins bis vier

Freitag, 11.01.2019, 06:00 Uhr
Dass die Tischtennisplatten auch wunderbar zum Spiel mit kleinen Kreiseln taugen, wissen diese Mädchen und Jungen.
Dass die Tischtennisplatten auch wunderbar zum Spiel mit kleinen Kreiseln taugen, wissen diese Mädchen und Jungen. Foto: Dorothee Zimmer

Den Mädchen und Jungen aus den Klassen 1c, 2c, 3c und 4c fallen am Donnerstagmorgen auf Nachfrage gefühlt 1000 Gründe ein, die zusammengenommen dem Neubau der St. Vitus-Schule an der Walkenmühle ein vorzügliches Zeugnis ausstellen. Bekäme sie in Gestaltung, Komfort und Wohlfühlfaktor von den Schülern tatsächlich eine Gesamtnote, stünde da eine glatte Eins.

Ein kleiner Wermutstropfen für einige Schüler ist allenfalls der Standortwechsel. Rune aus der ersten Klasse meint: „Ich bin ein bisschen traurig, dass wir nicht mehr an der alten Schule sind, weil schon mein Papa, meine Mama und meine Oma da zur Schule gegangen sind.“ Lehrerin Kirsten Schuster muntert ihn auf: „An der alten Schule fühlte man sich zu Hause. Das wird hier auch bald so sein.“

Runes Klassenkameraden Lasse und Ömer finden „alles megagut und schön“. Laura meint, es sei ein großer Vorteil, dass der Sportunterricht „jetzt immer richtig“ in der Halle stattfindet, weil sie so nahe liegt. „Wir haben in der Woche einmal eine Stunde Sport und einmal zwei. Für die eine Stunde lohnte sich der Weg von der alten Schule zur Sporthalle nicht, dann sind wir immer auf dem Schulhof geblieben.“

In allen Klassen ist das Lob der Kinder für die neuen Tische und Stühle groß. Erstklässlerin Laura: „Jetzt fallen die Jungen beim Wackeln nicht mehr vom Stuhl.“

Neue Technik hat in den Klassenräumen Einzug gehalten: Statt grüner Tafeln hängen nun digitale Whiteboards an der Frontseite, und das ist vielen Jungen und Mädchen ein anerkennender Hinweis wert. Tafelbilder lassen sich speichern, erzählen die Viertklässler, auch Filme und Musik sind darüber verfügbar, ergänzt Lehrerin Ulrike Doths-Brummel.

Die Kinder in der zweiten Klassen bezeichnen das Whiteboard zuweilen als „Zaubertafel“. Lehrerin Irene Schliemann schiebt in Folie eingeschweißte Wörter langsam über das Board und prompt erscheinen grüne Striche. Die Schüler sind amüsiert, daraus entsteht ein ansteigender Lärmpegel. Schliemann bittet um Ruhe und erinnert: „In der neuen Schule gelten dieselben Regeln wie in der alten, daran hat sich nichts geändert.“

Zu den vielen genannten Vorzügen gehören unter anderem die große Aula, ein Aufzug und separate Toiletten für Schüler mit Behinderungen, die großen, hellen Klassenräume mit angegliederten Nebenräumen und die Tatsache, dass für Fußballer jetzt der angrenzende Tennisplatz zur Verfügung steht.

Lia aus der dritten Klasse freut sich über den größeren Schulhof und Paula darüber, dass Rindenmulch als Bodenbelag der Vergangenheit angehört. Und alle sind schon ganz gespannt auf die Zeit, in der der Schulhof mehr Möglichkeiten zum Spielen bieten wird.

Lehrerin Carla Heinz ist zwölf Jahre zum alten Standort gefahren. Sie erklärte – unterstützt von vielen Drittklässlern mit gleicher Meinung: „Das hier ist eine tolle und moderne Schule. Die alte vermisse ich überhaupt nicht.“

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