Kolping sammelte Tannenbäume
Was bleibt, ist nur ein wenig Lametta

Metelen -

Ab und an mal etwas Lametta, bisweilen eine vergessene kleine Christbaumkugel – das ist alles, was die Mitglieder der

Montag, 14.01.2019, 06:00 Uhr
Flavio Tiltmann (l.) und Linus Hüning schleppen ausgediente Weihnachtsbäume zum Anhänger.
Flavio Tiltmann (l.) und Linus Hüning schleppen ausgediente Weihnachtsbäume zum Anhänger. Foto: Dorothee Zimmer

Was bleibt dran am Weihnachtsbaum, wenn er gut zwei Wochen nach dem Fest vor die Tür gesetzt und von Helfern der Kolpingfamilie eingesammelt wird? Eigentlich nichts, hört man von Männern, Frauen, Jugendlichen und Kindern, die sich am Samstagmorgen auf dem Parkplatz der Schwimmhalle treffen. Außer vielleicht ein bisschen Lametta und gelegentlich mal eine Kugel, die beim Abschmücken übersehen wurde.

Und doch werfen die Helfer einen prüfenden Blick auf die schmucklosen Tannen, bevor sie sie auf die großen Anhänger hieven: An ihnen ist nicht selten die in Plastikbeuteln verstaute Spende befestigt, um die die Kolpingfamilie für die Entsorgung bittet. Das sind zwei Euro. Der Betrag darf aber laut Martin Wigger , der die Sammlung verantwortet und der sich am Samstag über große Unterstützung freut, gern erhöht werden. Der Erlös kommen dem Jungen- und dem Mädchenlager des örtlichen Verbandes zugute. Ist davon am Baum nichts zu sehen, wird am Haus geklingelt. „Oft kommen die Leute aber auch schon von alleine an die Tür, wenn sie uns sehen“, sagt Wigger.

Und was bleibt übrig vom Weihnachtsbaum? Auch nicht viel. In großer Zahl wird er zum Bauhof transportiert, hier geschreddert, und endet schließlich als Kleinholz. Im Vorjahr standen laut Vorstandsmitglied Franz-Josef Bußmann rund 700 Bäume zum Abtransport an der Straße.

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