Nachfragebündelung startet Mitte März
Außenbereich bekommt flottes Netz

Metelen -

Der Vorlauf hat lange gedauert, unter anderem wegen der vorgeschriebenen europaweiten Ausschreibung. In diesem Monat

Samstag, 02.03.2019, 06:00 Uhr
Mit der Verlegung schneller Glasfaserkabel soll im dritten Quartal dieses Jahres begonnen werden.
Mit der Verlegung schneller Glasfaserkabel soll im dritten Quartal dieses Jahres begonnen werden. Foto: dpa

„Wir investieren hier nachhaltig in die Infrastruktur der Gemeinde“, freute sich Bürgermeister Gregor Krabbe über den Start in den Bau eines schnellen Glasfasernetzes für den Außenbereich. Gut drei Millionen Euro werden in die Hand genommen. Die Kommune ist mit zehn Prozent dabei. Mit diesem Geld sollen – bereits ab dem dritten Quartal dieses Jahres und über einen Zeitraum von zwei Jahren – flotte Leitungen fürs Internet bis zu den Höfen des Außenbereichs und in die Gewerbebetriebe im Peddenfeld und Fürstengrund verlegt werden.

Partner sind die beiden Unternehmen Muenet und Epcan , die bereits im Kreis Borken tätig sind und die für Mitte März die 300 von der Maßnahme ins Auge gefassten Betriebe und Haushalte des Außenbereichs zu einem Infoabend einladen. Thema ist hier die Nachfragebündelung zu dem Projekt, wie es sie auch im Rahmen der Glasfaserversorgung im Innenbereich schon gab. Patrick Nettels von Muenet erläuterte, dass die Verlegung der Leitungen bis zu den Gebäuden der Höfe dank der Förderung durch Bund, Land und Kommune zunächst nichts koste. Wer sich im Rahmen der einmonatigen Nachfragebündelung daneben zu einem Nutzungsvertrag entschließe, spare gegenüber einer späteren Inbetriebnahme des neuen Anschlusses viel Geld. Wieviel genau, hänge auch von der individuellen Vertragsgestaltung ab. Hierzu bieten die beiden Vertragspartner der Kommune Beratungstermine an.

Die Bagger sollen bereits im dritten Quartal dieses Jahres anrollen und Metelens Bauerschaften und Gewerbegebiete mit den schnellen Leitungen versorgen. „Die Teilnehmer, die bereits angeschlossen sind, brauchen nicht bis zum Ende der Gesamtmaßnahme auf ihren schnellen Anschluss warten“, erläuterte Gerd Greving von der Firma Epcan. Projektiert ist eine insgesamt zweijährige Bauzeit, in der 73 Kilometer Tiefbauarbeiten durchgeführt werden. In der Verwaltung zeigte man sich froh, zwei Partner im Boot zu haben, die aus der Region stammten – auch mit Blick auf künftige Entwicklungen.

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