Senioren am Fastnachtsdienstag ganz jeck
Karnevals-Kehraus im St.-Ida-Haus

Metelen -

Am Tag, an dem etliche Narren ihren Rosenmontags-Kater auskurieren, legen die Senioren im St.-Ida-Haus nochmals

Mittwoch, 06.03.2019, 06:00 Uhr
Die Jugendgarde der KG Stadtwacht machten gemeinsam mit ihren Trainerinnen Juliane Westermann und Alina Kottig (v.l.) den Senioren im St.-Ida-Haus ihre Aufwartung.
Die Jugendgarde der KG Stadtwacht machten gemeinsam mit ihren Trainerinnen Juliane Westermann und Alina Kottig (v.l.) den Senioren im St.-Ida-Haus ihre Aufwartung. Foto: Martin Fahlbusch

„Der Prinz war auch schon da; ich meine der Prinz Karneval von Metelen“, freut sich eine Seniorin auf das, was da am Veilchen-Dienstag noch so im St.- Ida-Haus geplant ist. Auf jeden Fall ist es in der Caritaseinrichtung ganz schön wuselig.

Marina Retz kümmerte sich erst einmal um die Mütter und die Mitglieder der Jugendgarde der KG Stadtwacht. Die Mitarbeiterin des Sozialdienstes hat dafür gesorgt, dass in diesem Jahr der närrische Kehraus im Altenheim ganz schön schmissig wird. Schnell noch einen Raum gefunden, wo aus normalen Schülerinnen eine flotte Truppe von rot-weiß gewandeten Gardetänzerinnen wird.

Die haben eine ganz schön lange Session mit vielen Auftritten hinter sich. Die jungen Damen scheinen mittlerweile kaum noch Lampenfieber mehr zu kennen, nehmen aber voll konzentriert im Eingangsbereich Aufstellung

Der Saal füllt sich zusehends mit Senioren. „Einige hatten kaum Zeit zum Kaffeetrinken“, schmunzelt Marina Retz. Auf die närrische Verwandlung des Raumes sind einige Heimbewohnerinen richtig stolz. „Wir haben schon Wochen, bevor wir närrische Gäste hatten, ganz viel geschnibbelt und gebastelt. Diesmal waren vor allen Dingen kleine Clons angesagt“, erläuterte eine Dame.

Dann soll es eigentlich mit dem Einmarsch losgehen. Eine der umsichtigen Trainerinnen der Jugendgarde, Juliane Westermann, hat schon den große Musikmaschine angeworfen, da tönt es „Stopp, Stopp!“ aus dem Flur. Ein älterer Nachzügler will den Auftritt nicht verpassen und die Jugendgarde lässt ihm noch höflich den Vortritt. Danach schickt die zweite Trainerin, Alina Kottig, ihre Truppe ins wirbelnde Rennen.

Die Senioren sind sofort gefangen, klatschen mit und freuen sich sichtlich an der flotten Darbietung. Die Jugendgarde hat das am Ende heftig klatschende Publikum ordentlich in ihren Bann gezogen.

Und neben dem verdienten Beifall gibt es noch süße und erfrischende Überraschungen vom Heimpersonal – und zum guten Schluss für alle noch einmal einen Extra-Applaus und ein Gruppenbild mit Garde und Senioren. „Schade, dass es schon wieder vorbei ist“, sagte eine ältere Dame, „jetzt muss ich einfach ein Jahr warten und dann kann ich wieder heftig mitklatschen.“

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