Sacro-Pop 2.0: Musical „Kapernaum“ in der Stiftskirche
Einstimmung auf die Osterzeit

Metelen -

Eine musikalisch anregende Einstimmung auf die Osterzeit und die Themen Leben, Tod und Auferstehung gab es am Samstagabend in der Stiftskirche beim religiösen Musical „Noch einmal Kapernaum“. Ein Ensemble aus Lembeck erzählte die Geschichte mit musikalischer Begleitung und Chorgesang in einer Mischung aus Popsongs und Gospelgesängen. Die Zuhörer in der Pfarrkirche sparten nicht mit Beifall.

Montag, 18.03.2019, 20:00 Uhr
Eine musikalisch anregende Einstimmung auf die Osterzeit und die Themen Leben, Tod und Auferstehung gab es am Samstagabend in der Stiftskirche beim religiösen Musical „Noch einmal Kapernaum“.
Eine musikalisch anregende Einstimmung auf die Osterzeit und die Themen Leben, Tod und Auferstehung gab es am Samstagabend in der Stiftskirche beim religiösen Musical „Noch einmal Kapernaum“. Foto: Martin Fahlbusch

Ein Musical kann ohne Masken, Lianen, Löwen und Showeffekte auskommen. Vor allem dann, wenn es im Kirchenraum aufgeführt wird und sich aus einer etwas anderen Perspektive mit dem Leben, Sterben und der Auferstehung Jesu und der Geschichte seiner Jünger beschäftigt. Am Samstagabend trat die Gruppe „Kontakte“ aus Dorsten-Lembeck in der Stiftskirche mit dem Musical „Noch einmal Kapernaum“ den interessanten und wohlklingenden Beweis an.

Um der ganzen Geschichte mit religiösen Absichten auf die Schliche zu kommen, mussten die Zuhörer im Kirchenraum, der durchaus ansehnlich zu dieser Zeit und bei diesem Thema gefüllt war, „um die Ecke denken“.

Hinter „Kapernaum“ steckt das möglicherweise namentlich bekanntere Fischerdorf Kafarnaum in Galiläa. Damit drängt sich die Lebens- und Leidensgeschichte des Gottessohnes in der Nähe des Sees Genezareth geradezu auf.

Musical „Noch einmal Kapernaum“

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  • Eine musikalisch anregende Einstimmung auf die Osterzeit und die Themen Leben, Tod und Auferstehung gab es am Samstagabend in der Stiftskirche beim religiösen Musical „Noch einmal Kapernaum“.

    Foto: Martin Fahlbusch
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    Foto: Martin Fahlbusch
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    Foto: Martin Fahlbusch

Die erwähnte andere Sicht auf die Dinge und ihre theologisch-lebensnahen Anliegen haben die beiden Autoren Jürgen Werth (Texte) und Hans-Werner Scharnowski (Musik) in eine Art „Klassentreffen“ der Jünger Jesu mehrere Jahre nach den turbulenten gemeinsamen Zeiten mit dem Messias eingebettet.

Nicht nur den Gruppen von Firmlingen und Katecheten, die in die Metelener Pfarrkirche gekommen waren, kam es ungemein entgegen, dass die Lembecker Musik- und Singgemeinschaft „Kontakte“ unter ihrem Dirigenten Helmut Zürrlein die Songtexte in ein achtseitiges Heft gepackt hatte.

Diese Lembecker, eine sympathische Gruppe von engagierten „Ü-Vierzigern“, schafften es erstaunlich locker und dennoch ernsthaft, die einzelnen Songs mit kurzen meditativen Texten und auf die Lebens- und Leidensgeschichte Jesu gemünzten leicht veränderten Bibeltexten zu ergänzen: Die 16 Songs sprechen auf diesem Hintergrund allgemeine und aktuelle Lebensprobleme der Menschen wie Angst, Burnout, Zweifel, Imponiergehabe und Dienen an. Zusammen wird daraus ein durchaus nachdenklich machendes Ganze.

Das alles passte schlüssig in die aktuelle Fasten- und vorösterliche Zeit. Musikalisch bewegt sich das Anfang der 2000er Jahre geschriebene Musical zwischen Pop und Gospel, musical-typischen Songs und Balladen. Die fünf Musiker ließen es mit zwei Keyboards, E-Gitarre, E-Bass und erweiterter Cajon-Trommel durchaus auch schon mal soulig werden und „grooven“.

In den 70er Jahren gab es eine Phase sogenannter Sacro-Pop-Musik. „Noch einmal Kapernaum“, das die Gruppe „Kontakte“ engagiert und durchaus fesselnd vortrug, ist eine Art Sacro-Pop 2.0.

Pastoralreferentin Ruth Bentler, die vor ihrer Zeit in Metelen in der Pfarrei St. Laurentius in Lembeck ihren Dienst tat, hatte den Kontakt hergestellt. Die Zuhörer im Kirchenraum erklatschten sich begeistert mit ihrem heftigen Schlussapplaus Zugaben.

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