Von Jugendlichen mitgestaltet
App zeigt Angebote für für junge Leute im Ort

Metelen -

Die neue App „join us“ jetzt installierbar. Sie richtet sich an junge Menschen im Ort und zeigt in übersichtlicher Struktur Angebote für Jugendliche in Metelen auf. Darüber hinaus bietet sie hinter anklickbaren Icons Service-Tools wie etwa die Busverbindungen aus und in den Ort an. Drei Jungen aus dem Ort haben das neue Format im Rahmen des Projekts „Blickpunkt@Jugend“ mitentwickelt.

Freitag, 05.04.2019, 06:00 Uhr
Das „j“ im Hintergrund der App versinnbildlicht den Namen: „Join up“ ist die neue App für junge Leute in Metetelen.
Das „j“ im Hintergrund der App versinnbildlicht den Namen: „Join up“ ist die neue App für junge Leute in Metetelen. Foto: Screenshot

„Join up“ ist der Name der ersten App, die sich ganz speziell an junge Leute in Metelen wendet. Entwickelt wurde sie von Jugendlichen, ab sofort ist sie kostenlos downloadbar.

Jan-Niklas Hellmann von der evangelischen Jugendhilfe hat das Projekt begleitet, das ein Part der Aktion „Blickpunkt@Jugend“ bildete, mit der der Ort für Jugendliche attraktiver gemacht werden sollte. „Wenn wir junge Menschen dafür begeistern wollen, sich im Ort zu engagieren und hier Angebote zu nutzen, bedarf es einer attraktiven Kommunikation über eben diese Angebote.“ Mit der App fürs Smartphone oder das Tablet gebe es nun ein derartiges Infoangebot – sowohl für Android-basierte als auch für Apple-Geräte.

Gestaltet wurde die App maßgeblich von drei Jungen aus dem Ort: Julian Wigger, Marius Wiedau und Nico Brinkschmidt machten sich gemeinsam mit Hellmann Gedanken darüber, wie die App aussehen könnte. Es ging dabei darum, eine übersichtliche Oberfläche zu entwickeln, auf der Icons für die Themen stehen, welche die Jugendlichen in Metelen interessieren könnten.

Neben Infos zum öffentlichen Nahverkehr – für junge Leute ohne Führerschein ein großes Thema – finden Kinder und Jugendliche Ansprechpartner vor Ort, Informationen über Praktika und Jobangebote oder auch einen Kalender mit Terminen, welche sie interessieren könnten. Daneben bietet die App die Möglichkeit, Umfragen unter den Usern zu Themen durchzuführen, die sie interessieren. „Die App sollte jetzt durch die User mit Leben gefüllt werden“, animiert Jan-Niklas Hellmann dazu, auch aktiv zu kommunizieren.

Bis Ende April wird die App noch durch den Landschaftsverband finanziert und auch teils durch Eigenmittel der Evangelischen Jugendhilfe.

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