Erster Workshop zum Outdoor-Platz
Nutzer kommen von ganz alleine

Metelen -

Eine Kombination aus Aufenthalts- und Bewegungsmöglichkeit soll der neue Outdoorplatz beinhalten. Was dabei alles möglich ist, erfuhren die Teilnehmenden in einem ersten Workshop zu diesem Projekt.

Freitag, 12.04.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 12.04.2019, 16:26 Uhr
Gemeinsam lokalisierte die Gruppe bei ihrem ersten Workshop zunächst einmal den Platz, der als Skaterpark zur Rede steht.
Gemeinsam lokalisierte die Gruppe bei ihrem ersten Workshop zunächst einmal den Platz, der als Skaterpark zur Rede steht. Foto: Dorothee Zimmer

Bei der Betrachtung der Bilder, die der Sportwissenschaftler Veith Kilberth und der Landschaftsarchitekt Tobias Zwickler am Mittwoch im Jugendtreff Chilly zeigten, kam so manch ein Jugendlicher und Erwachsener ins Staunen.

Zu sehen bekam der Kreis, der sich zum ersten Workshop in Sachen Outdoorplatz traf, verschiedene solcher Plätze weltweit, zweifellos Prachtexemplare ihrer Art. Im Rahmen des Projektes Blickpunkt Jugend ist so ein Angebot in deutlich kleinerer Ausführung auch in Metelen geplant. Es soll eine Kombination aus Aufenthalts- und Bewegungsmöglichkeit entstehen und ganz in der Nähe der ehemaligen Schwimmhalle – von ihr aus Richtung Walkenmühlenweg auf der linken Seite hinter dem Waldstück – verortet werden.

Neben umfangreichen Informationen der beiden Kölner vom Planungsbüro Landskate zum Thema Skateparks war das erklärte Ziel der Veranstaltung, die dafür vorgesehene Fläche in der Größe von rund 2700 Quadratmetern, davon etwa 700 für den Skaterbereich, in Sport- und Verweilbereiche einzuteilen. Ideen und Wünsche insbesondere von Jugendlichen waren im Vorfeld mit Projektleiterin Elisabeth Brink von der Evangelischen Jugendhilfe eruiert worden und dienten jetzt bei der konkreten Planung als Grundlage auf einer maßstabsgetreuen Fläche.

Die Teilnehmer schoben Streifen aus Papier im ebenfalls passenden Maßstab stellvertretend für beispielsweise ein Beachvolleyballfeld, einen Skaterbereich, Tischtennisplatten oder Möglichkeiten zum Slacklinen, einer Trendsportart, die dem Seiltanz ähnelt, in unterschiedliche Positionen. In angeregten Diskussionen ergaben sich darüber hinaus eine Menge weiterer Optionen.

So brachte etwa Zwickler ins Gespräch, anfallenden Erdaushub in begrünte Hügel umzugestalten und sie als Liegewiese zu nutzen. „Die Fläche hat total viel Potenzial. Aber egal, wie sie gestaltet wird, sie muss auch gepflegt werden.“

„Aus unserer Sicht sind Skateparks innovativ und zukunftsträchtig“, erklärte Kilberth. Und er fügte hinzu: „Ein neuer und moderner Park hat eine unheimliche Anziehungskraft, das Einzugsgebiet eines kleineren kann schnell bis zu 50 Kilometer umfassen.“ Man könne einfach da sein und Zeit verbringen, ob aktiv, ruhend oder beides. Kilberth war überzeugt: „Die Nutzer kommen von ganz alleine.“

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Der zweite Workshop findet statt am Montag, 20. Mai um 17.30 Uhr im Jugendtreff Chilly. Die Veranstaltung ist offen für jeden Interessierten.

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