Heribert Schwarthoff macht Bilder im Naturschutzgebiet
Auf Fotosafari im Strönfeld

Metelen -

So nah sind die Brachvögel Heribert Scharthoff selten vor die Linse gekommen. Der Hobbyfotograf hat bei seiner Fotosafari im Strönfeld beeindruckende Aufnahmen gemacht.

Freitag, 26.04.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 26.04.2019, 06:02 Uhr
Das perfekte Motiv direkt vor der Linse: Nicht ohne Stolz präsentiert Heribert Schwarthoff die Bilder der Brachvögel, die er am Karfreitag bei der seiner Foto-Safari im Naturschutzgebiet Strönfeld gemacht hat.
Das perfekte Motiv direkt vor der Linse: Nicht ohne Stolz präsentiert Heribert Schwarthoff die Bilder der Brachvögel, die er am Karfreitag bei der seiner Foto-Safari im Naturschutzgebiet Strönfeld gemacht hat. Foto: Heribert Schwarthoff

Auf diese Chance hatte Heribert Schwarthoff lange gewartet. Der Hobbyfotograf aus Burgsteinfurt kennt sich bestens aus im Metelener Naturschutzgebiet Strönfeld. Regelmäßig zieht es den Rentner ins Grüne – meistens bewaffnet mit der Digitalkamera. Unzählige Bilder hat der 67-Jährige dabei schon geschossen, doch Motive wie die Brachvögel, die er am Karfreitag bei strahlendem Sonnenschein ablichten konnte, kommen auch dem erfahrenen Fotografen und Naturliebhaber selten vor die Kamera.

„Für so etwas muss man schon großes Glück haben. Da kommen viele Faktoren zusammen“, erzählt Heribert Schwarthoff, nachdem er die Fotos stolz unserer Redaktion zugesendet hat. Denn auch mit einem guten Objektiv, mit dem er die Motive in der freien Wildbahn ordentlich heranzoomen kann, dürfen die Tiere nicht allzu weit entfernt sein. „Wenn man dann Glück hat, bleiben sie auch mal eine Zeit lang in der Nähe. Und dann kann man echt tolle Fotos hinkriegen“, weiß der Hobbyfotograf.

Für so etwas muss man schon großes Glück haben. Da kommen viele Faktoren zusammen.

Heribert Schwarthoff

Bei seiner Fotosafari durch das Naturschutzgebiet am Karfreitag war es allerdings nicht nur die Nähe zum Motiv, die für ideale Bildverhältnisse sorgte. „Vor allem war das Licht auch einfach super. Der Vogel kann noch so nah vor der Kamera sein – wenn sich dann eine Wolke vor die Sonne schiebt, wird das Foto trotzdem nichts“, so seine Erfahrung. „Und man muss auch einfach das Glück haben, auf der richtigen Seite zu stehen“, nennt Heribert Schwarthoff einen weiteren Faktor für das perfekte Foto.

Dass er die Bilder aber ausgerechnet in dem Metelener Naturschutzgebiet geschossen habe, sei kein Zufall, wie der Mediengestalter „im Unruhestand“ berichtet. Denn als Mitglied des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) kennt er auch viele weitere Reservate in der Umgebung wie das Emsdettener Venn oder das Feuchtgebiet in Saerbeck. „Aber nirgendwo kommt man so nah an die Tiere heran, wie hier“, weiß der Naturfreund. Das liege daran, dass das Strönfeld von Landwirtschaftswegen durchkreuzt werde, die mit dem Auto befahren werden dürfen. Die Bauern haben ihre Felder vom Land gekauft oder gepachtet – unter der Bedingung, dass sie bei der Beackerung Rücksicht auf den Naturschutz nehmen. Trecker, die zwischen den Wäldern und Wiesen umherfahren, sind die Tiere daher gewohnt.

Nirgendwo kommt man so nah an die Tiere heran, wie hier.

Heribert Schwarthoff

Deshalb macht Heribert Schwarthoff seine Fotos am liebsten direkt aus dem Auto. „Das gehört für die Tiere dort zur gewohnten Umgebung. So schnell laufen die dann meistens nicht weg“, erzählt er. „Wenn man aber zu Fuß unterwegs ist, hat man meistens keine Chance, so nah an die Vögel heranzukommen.“

100 andere Fotos habe er am vergangenen Wochenende locker gemacht, bevor ihm die Brachvögel mit ihren markanten langen, nach unten gebogenen Schnäbeln und braunem Federkleid vor die Linse liefen. Eine einmalige Chance, auf die der Hobbyfotograf lange gewartet hat.

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